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EU-Ratspräsident in der Ukraine: "Lang lebe die Erinnerung an die Helden"

EU-Ratspräsident in der Ukraine: "Lang lebe die Erinnerung an die Helden"
EU-Ratspräsident Donald Tusk (rechts) im ukrainischen Parlament. (19. Februar 2019)
Donald Tusk erinnert an die Demonstrationen in der Ukraine vor fünf Jahren und fordert mehr Solidarität mit dem Land. Ohne eine unabhängige Ukraine, so der EU-Ratspräsident, gebe es kein gerechtes Europa. Die Ukrainer nannte er "Helden" und dankte ihnen für ihre Ausdauer.

Vom 18. und 20. Februar ist der EU-Ratspräsident Donald Tusk in der Ukraine, um an Gedenkveranstaltungen zu den Maidan-Protesten vor fünf Jahren teilzunehmen. Dort traf er auf den ukrainischen Präsidenten Poroschenko. In seiner Rede im ukrainischen Parlament dankte Tusk allen Ukrainern, die zur Gedenkveranstaltung erschienen waren, und sprach von einem "aggressiven Nachbarn" der Ukraine: 

Zunächst möchte ich Ihnen für Ihre Ausdauer danken. Sie haben in den schwierigsten Momenten Ihrer Geschichte durchgehalten, und so werden Sie weitermachen, stolz und unbezwingbar, trotz Geopolitik, trotz der bösartigen Absichten eines aggressiven Nachbarn und trotz der Gleichgültigkeit und Heuchelei vieler wichtiger Akteure auf der weltpolitischen Bühne. 

Julia Timoschenko tritt auf dem Partei-Tag ihrer Partei

Er zitierte ein Gedicht der ukrainischen Schriftstellerin und Lyrikerin Halyna Kruk. In diesem spricht sie von einem Europa, dem das Augenlicht versagt, weil es sich zu sehen weigert, und mahnte, Europa solle auf seine Grenzen achten. Tusk versicherte den Ukrainern: 

Wir sind bei Ihnen und wollen Ihnen weiter helfen. (...) Ich kann wiederholen, dass Europa die russische Annexion der Krim nie anerkennen und die Sanktionen nicht aufheben wird, wenn Russland seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.

Zu dem jüngsten Konflikt zwischen der Ukraine und Russland im Asowschen Meer sagte Tusk, die EU werde keine Gewaltakte akzeptieren. Die Ukraine habe gezeigt, dass sich das "Gute gegen das Böse durchsetzt". Diejenigen, die gewillt sind, die Ukraine zu "verschachern, verkaufen die Zukunft Europas". Seine Rede schloss er auf Ukrainisch mit den Worten:

Lang lebe die Erinnerung an die Helden deiner Geschichte! Es lebe die Solidarität und Einheit Europas! Es lebe die Unabhängigkeit und Sicherheit der Ukraine!

Die ukrainische Universität Lwiw verlieh Tusk bei seinem Besuch einen Ehrendoktortitel. 

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