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Großbritannien: Verkauf von Welpen und Katzenbabys soll verboten werden

Großbritannien: Verkauf von Welpen und Katzenbabys soll verboten werden
Großbritannien will den Verkauf von Welpen und Katzenbabys verbieten, um gegen die Ausbeutung und den Missbrauch von Tieren vorzugehen. Das Verbot, das im nächsten Jahr in Kraft tritt, soll außerdem Drittverkäufe und Tierhandlungen betreffen.

In Großbritannien wird der Verbot des Verkaufs von Tierbabys diskutiert. Für den Fall, dass im nächsten Jahr ein entsprechendes Gesetz umgesetzt wird, müssen sich die Briten in Zukunft direkt an einen Züchter oder ein Tierheim wenden, wenn sie Katzenbabys oder Welpen kaufen wollen, die jünger als sechs Monate alt sind.

Dieser Schritt wurde vom britischen Ministerium für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten angekündigt, nachdem im Rahmen von Konsultationen eine überwältigende Unterstützung für das Gesetzprojekt seitens der Öffentlichkeit festgestellt wurde.

Der Staat hofft, dass das Verfahren Tierliebhaber dazu bringt, ihre Entscheidung, ob sie ein neues flauschiges Familienmitglied erwerben sollen, zweimal zu überdenken. Feiertage sind eine beliebte Zeit für Tierkäufe, viele Tiere landen jedoch schließlich in Tierheimen oder gar auf der Straße. Kurz vor Weihnachten erklärte der britische Umweltminister David Rutley:

Ich fordere jeden auf, der darüber nachdenkt, sich um diese Jahreszeit einen Welpen oder ein Haustier zu kaufen, innezuhalten und sorgfältig darüber nachzudenken, bevor er dies tut. Dieses Verbot des Verkaufs von Welpen und Katzenbabys an Dritte ist Teil unseres Engagements, um sicherzustellen, dass die geliebten Haustiere des Landes den richtigen Start ins Leben finden.

Die Gesetzinitiative ist auch unter dem Namen "Lucy's Law" bekannt, benannt nach einer Hündin der Rasse Cavalier King Charles Spaniel, die auf einer walisischen Welpenfarm eine schlechte Behandlung erlitt. Der Fernseharzt Marc Abraham, der die Kampagne für die Gesetzgebung startete, begrüßte den Schritt des Ministeriums und bezeichnete ihn als "einen echten Sieg für die Basisaktivisten sowie für die Hunde und Katzen in Großbritannien".

Auch andere Tierschützer begrüßten das Verbot und sagten, es werde dazu beitragen, dass Haustiere "nicht mehr als Zuchtmaschinen verwendet werden" und die Züchter mehr Verantwortung für den Tierschutz übernehmen.

Mehr zum Thema - Viele Tierheime vermitteln kurz vor Weihnachten keine Tiere

Das Verbot soll 2019 in Kraft treten und die Tätigkeit von "volumenstarken, sozial schwachen Züchtern" erschweren, so das Ministerium. Zuvor trat in Großbritannien am 1. Oktober bereits ein anderes Haustierschutzgesetz in Kraft, das es lizenzierten Haustierhändlern verbietet, Katzen und Hunde im Alter von weniger als acht Wochen zu verkaufen.

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