Europa

Luigi di Maio von der Fünf-Sterne-Bewegung bietet "Gelbwesten" Hilfe bei Parteigründung an

Der stellvertretende italienische Regierungschef Luigi di Maio hat der "Gelbwesten"-Bewegung seine Unterstützung bei einer potenziellen Parteigründung angeboten. Der Chef der Fünf-Sterne-Bewegung forderte die Demonstranten auf, nicht aufzugeben.
Luigi di Maio von der Fünf-Sterne-Bewegung bietet "Gelbwesten" Hilfe bei Parteigründung anQuelle: Reuters

"Gebt nicht auf", schrieb Luigi Di Maio auf einem Blog seiner in Italien mitregierenden Fünf-Sterne-Bewegung. Gemeint waren die Menschen, die seit mehr als acht Wochen in Frankreich auf die Straße gehen, um gegen den französischen Präsidenten Emmanuel Macron und die Regierung zu demonstrieren. In Frankreich wie in Italien sei die Politik "taub" für die Nöte der Bürger geworden, deshalb würden diese nun ihre Stimme erheben.

Ein neues Europa wird geboren. Eines der Gelbwesten, eines der Bewegungen, eines der direkten Demokratie", so der Fünf-Sterne-Chef und stellvertretende italienische Regierungschef.

Die Proteste in Frankreich hatten sich im November an einer geplanten und inzwischen zurückgenommenen Erhöhung der Kraftstoffsteuer entzündet. Ihren Namen haben die Demonstranten von den gelben Warnwesten, die sie während ihrer Kundgebungen und Straßenblockaden tragen. In den letzten zwei Monaten hatten sie die französische Regierung erheblich unter Druck gesetzt.

Mehr zum Thema - Proteste der Gelbwesten: Französischer Premierminister kündigt härtere Gesetze an

Den Demonstranten bot di Maio die Hilfe seiner Internetplattform "Rousseau" an, unter anderem bei der Organisation von Kundgebungen per Internet oder falls die Bewegung zu einer Partei werden möchte. Man würde sie bei der Ausarbeitung eines Wahlprogramms unterstützen. Die Fünf-Sterne-Bewegung stellt in einer Koalition mit der rechten Lega von Matteo Salvini die Regierung in Italien. Sie entstand ebenfalls aus einer Bürgerbewegung. 

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team