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Französische Polizei hat eine "Ultima Ratio"-Waffe gegen die Gelbwesten in Stellung gebracht

Französische Polizei hat eine "Ultima Ratio"-Waffe gegen die Gelbwesten in Stellung gebracht
Diese gepanzerte Fahrzeuge der französischen Gendarmerie hatten die "Ultima Ratio"-Waffe am 15. Dezember dabei. Glücklicherweise kam sie nicht zum Einsatz.
Nach über fünf Wochen der Proteste in Frankreich liegen die Nerven blank. Obwohl sich viele mit den Gelbwesten solidarisieren, macht sich der wochenlange Einsatz bemerkbar. Der Polizeichef von Paris hatte eine Waffe als "letzten Ausweg" angeordnet.

Beim "Akt 5" der Gelbwesten vergangenen Samstag waren wie in der Vorwoche wieder 14 gepanzerte Fahrzeuge der Gendarmerie im Einsatz. Für jeden Einsatz von mehr als zwei solcher Fahrzeuge bedarf es der Bestätigung des Vorgangs durch Premierminister Édouard Philippe. Was aber niemand wusste und was von dem französischen Magazin Marianne aufgedeckt wurde, macht deutlich, wie nervös die Polizei tatsächlich ist. Bereits am 8. Dezember und auch am 15. Dezember waren diese gepanzerten Fahrzeuge nicht nur mit einem Wasserwerfer ausgestattet, sondern hatten eine "Ultima Ratio"-Waffe für den absoluten Notfall montiert.

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Proteste der

Die Gendarmerie selbst benutzte laut Marianne bei internen Briefings immer wieder die Bezeichnung "Ultima Ratio", was als "letztes Mittel" übersetzt werden kann. Dabei handelt es sich um einen extrem leistungsstarken Tränengaszerstreuer, der das Gas innerhalb von zehn Sekunden auf einer Fläche von vier Hektar verteilen kann. Das dabei eingesetzte Gas ist nach Angaben der Gendarmerie so hochzentriert, dass ein einziger Strahl etwa "200 (Tränengas-) Granaten" entspricht. Oberst Carminache sagte gegenüber dem französischen Magazin:

Wenn Sie sich in dieser 10.000 m²-Tränengaswolke befinden, ist es besser, hinauszulaufen.

Den Einsatz dieses hochgefährlichen Gases muss der Polizeipräfekt im Bedarfsfall mit dem Innenminister absprechen. Erst nach erteilter Genehmigung darf die Gendarmerie zu dieser Waffe als "letztem Ausweg" greifen. Da es bisher noch zu keinem Einsatz kam, weiß niemand so genau, welche Folgen dieser auf die Menschen haben würde. Deshalb hat sich die Polizeipräfektur auf einen möglichen Einsatz an "drei ausreichend geräumigen Orten" geeinigt: dem Place de la Concorde, dem Place de l'Étoile und dem Kreisverkehr an der Champs-Élysées.

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