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Kosten der Unabhängigkeit: Ukraine zahlt Rekordpreis für "europäisches" Gas

Kosten der Unabhängigkeit: Ukraine zahlt Rekordpreis für "europäisches" Gas
Die Preise für Gas, das die Ukraine aus europäischen Ländern importiert, erreichten im November ein Rekordhoch. Das besagen die vom Finanzamt des Landes veröffentlichten Daten. Das Gas ist höchstwahrscheinlich russischen Ursprungs und wird gegen einen Aufpreis an Kiew weiterverkauft.

Der Staatliche Finanzdienst der Ukraine hat die durchschnittlichen Kosten für importiertes Erdgas berechnet, das sich bei der Zollabfertigung gebildet hat. Wie die ukrainische Informationsagentur UNIAN berichtete, betrug der Preis insgesamt etwa 9.472 Hrywnja (ungefähr 339,2 US-Dollar) pro tausend Kubikmeter Kraftstoff.

Im Oktober soll Kiew den lebenswichtigen Brennstoff noch für einen Preis von 323,44 US-Dollar pro tausend Kubikmeter gekauft haben, während der Preis im September 304,36 US-Dollar betrug. Zum Vergleich: Im Februar lag der Preis für Importgas bei 261,1 US-Dollar.

Eine Demonstration der Organisation

Die Ukraine zahlt einen überhöhten Preis für Gas, wobei die von der Regierung ermittelten Zahlen "selbstverschuldend" sind, so der Leiter der Nationalen Energiesicherheitsstiftung Konstantin Simonow. Er erklärte in einem Interview mit RT:

Der Preis ist sehr hoch. Es ist notwendig, die Nähe Russlands zu berücksichtigen. Die Ukraine ist logistisch sehr nah an Russland und könnte Gas zu niedrigeren Preisen als die europäischen Verbraucher bekommen.

Der Analytiker hob Kiews grundlosen Stolz darüber hervor, dass die Ukraine keine kommerziellen Kontakte zum "gefährlichen Russland" habe und erklärte:

Kiew besteht jedoch immer noch auf den Transport des Kraftstoffs von Russland nach Europa. […] Aufgrund ihrer eigenen hartnäckigen Ader hat die Ukraine enorme Mengen an Bargeld verloren.

Zuvor sagte der russische Energieminister Alexander Nowak, dass Kiew bereits 2015 den Kauf von russischem Erdgas gestoppt habe. Berichten zufolge kauft die Ukraine jedoch weiterhin russisches Gas, bloß nun von den europäischen Nationen, die ihn mit einem Aufpreis an Kiew weiterverkaufen. Der Minister betonte, dass es für Russland nicht wichtig sei, da das tatsächliche Exportvolumen und die Exporteinnahmen gleich blieben.

Anfang des Jahres wies der ukrainische Naftogaz-Vertriebsdirektor Jurij Witrenko darauf hin, dass der durchschnittliche Gaspreis der europäischen Lieferanten den Gaspreis von Gazprom um fast 34 Prozent überstieg.

Im Oktober kündigte die ukrainische Regierung einen Anstieg der Preise für private Haushalte um mehr als 23,5 Prozent an, um Multi-Milliarden-US-Dollar-Kredite des IWF zu erhalten. Die Organisation forderte Kiew auf, diese Maßnahme zu erfüllen, bevor es dem bankrottnahen Staat einen weiteren Kredit gewährt.

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