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Fake News: Achtung, die Russen kommen!

Fake News: Achtung, die Russen kommen!
Antirussische Propaganda sieht eine bevorstehende russische Invasion mit längst stillgelegten Panzern wie diese sowjetischen T-62 Panzer.
Seit einigen Tagen geistern Bilder durch die sozialen Netzwerke und auf ukrainischen Internetseiten, die eine "neue russische Militärbasis" in der Nähe zur Grenze der selbstausgerufenen Volksrepubliken von Donezk und Lugansk zeigen. Damit soll der Nachweis einer bevorstehenden russischen Invasion erbracht sein.

Auf Twitter und Facebook überschlagen sich geradezu die Meldungen vor einer bevorstehenden russischen Invasion. Die US-amerikanische "investigative Journalistin" Olga Lautman mit "Expertise in Russland und Osteuropa" twitterte hysterisch, dass "wenn der Westen jetzt nicht handelt, Putin nicht bei der Ukraine stoppen wird". Der Grund für diese schrille Warnung liegt an Berichten, dass Satellitenbilder eine "neue russische Militärbasis" in Kamensk-Schachtinski entdeckt haben wollen, wo hunderte Panzer zu sehen sind.

Wie dieser Bericht – der tausendfach geteilt und auf vielen ukrainischen und ausländischen Internetseiten zu sehen ist – aber selbst festhält, handelt es sich bei den Panzern um die Typen T-62M und T-64 aus sowjetischer Produktion. Sie stehen wie auf einem Parkplatz eng aneinandergereiht, was bei einer Vorbereitung für eine militärische Auseinandersetzung niemals der Fall wäre. Außerdem wurden die Panzer der Reihe T-62 spätestens im Jahr 2012 vollständig aus dem Dienst der russischen Armee genommen; die T-64 folgten ein Jahr später in den Ruhestand. Die heutigen Streitkräfte der Russischen Föderation benutzen nur noch Kampfpanzer des Typs T-72BM, T-80U und T-90A.

Und was als "neue Militärbasis" in Kamensk-Schachtinski bezeichnet wird, ist nichts weiter als eine riesige Ausmusterungsanlage der Armee, wo eben alte Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und andere Waffensysteme für die Verschrottung oder einen etwaigen Verkauf vorbereitet werden. Doch für die "investigative Journalistin" Olga Lautman hat es gereicht, dass Bilder mit hunderten Panzern in Russland und in der Nähe der Grenze zu den "Volksrepubliken" von Donezk und Lugansk aufgetaucht sind, um daraus Vorbereitungen für eine Invasion nicht nur der Ukraine, sondern sogar darüber hinaus herzuleiten. Mit investigativem Journalismus hat das nichts zu tun, dafür aber sehr viel mit Fake News!

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