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Lawrow: Wir werden keine NATO-Manöver im Asowschen Meer tolerieren

Lawrow: Wir werden keine NATO-Manöver im Asowschen Meer tolerieren
Außenminister Sergej Lawrow
Die Ukraine möchte mit der NATO Manöver im Asowschen Meer abhalten. Russlands Außenminister Lawrow hat nun klargestellt, dass derartige Militärübungen dort nicht in Frage kommen. Kriegsschiffe dürften sich ohne Zustimmung Russlands nicht in dem Meer aufhalten.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat in einem Interview mit RT France erklärt, dass es keine NATO-Manöver im Asowschen Meer geben werde. Die Ukraine habe nicht die Möglichkeit, dort gemeinsame Übungen mit der NATO abzuhalten, weil dafür die Genehmigung Russlands erforderlich sei.

Militärparade am 24. August 2018 in Kiew. Die ukrainische Rüstungsindustrie soll in den westlichen Produktionszyklus integriert werden und dadurch russische Waffenverkäufe in den Westen verhindern.

Der Diplomat machte darauf aufmerksam, dass das ukrainisch-russische Kooperationsabkommen impliziere, dass die Parteien einer Präsenz von Kriegsschiffen im Asowschen Meer und der Straße von Kertsch zustimmen müssten. Trotzdem wolle die Ukraine derartige Manöver und engagiere sich aktiv dafür, so Lawrow weiter.

Der Minister bezeichnete die Militärübungen des Bündnisses in der Nähe der russischen Grenzen – in der Ukraine, in Georgien sowie im Schwarzen Meer – als "provokant". Die NATO entwickle die Verkehrsinfrastruktur in Europa, um die schweren Waffen der US-Armee und ihrer Verbündeten leichter an die russische Grenze zu bringen.

Vom 9. bis 12. Oktober hielten die ukrainischen Streitkräfte an der Küste des Asowschen Meeres taktische Übungen für die Verteidigung auf See ab. Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, lobte die Manöver in höchsten Tönen und sagte, dass das ukrainische Militär bereit sei, "eine russische Aggression aus Richtung des Meeres abzuwehren".

Nach der Übung traf sich der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin mit dem NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Beide diskutierten "gemeinsame Sicherheitsherausforderungen", besonders die Situation im Schwarzen und dem Asowschen Meer.

Mehr zum Thema - Die Ukraine, die Krim und die Frage nach dem Warum - Teil 1

 

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