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Donald Trump gibt Theresa May seinen Brexit-Ratschlag: EU verklagen statt zu verhandeln

Donald Trump gibt Theresa May seinen Brexit-Ratschlag: EU verklagen statt zu verhandeln
Theresa May verriet am Sonntag einen Ratschlag von US-Präsident Donald Trump. Demnach forderte er die Premierministerin auf, keine Verhandlungen mit der Europäischen Union aufzunehmen, sondern die EU im Rahmen ihrer Brexit-Strategie zu verklagen.

Zu Gast in der Andrew-Marr-Show, einer BBC-Sendung, in der aktuelle Ereignisse der Woche thematisiert werden, enthüllte die britische Premierministerin Theresa May am Sonntagmorgen einen überraschenden Vorschlag von US-Präsident Donald Trump im Hinblick auf die Brexit-Strategie.

May schien sich ein zweifelndes Lächeln über Trumps seltsame Idee zu verkneifen:

Er sagte mir, ich solle die EU verklagen", so May "Verklagt die EU. Nicht in Verhandlungen gehen - sie verklagen!"

Danach umriss May - nun doch mit einem schiefen Lächeln - den weiteren Weg, den sie tatsächlich einzuschlagen gedenkt, anstatt Trumps Vorschlag sonderlich ernst zu nehmen. "Eigentlich nicht", sagte sie. "Wir gehen in Verhandlungen - aber interessanterweise sagte das auch der Präsident auf der Pressekonferenz 'Geh nicht weg'."

Lachen darüber kann nur einer: US-Präsident Donald Trump (2. v. l.) fand in einem Interview keineswegs lobende Worte für die britische Premierministerin Theresa May. Hier wird er zusammen mit der First Lady Melania Trump am Donnerstag von May im Blenheim Palace zu einem Gala-Dinner empfangen.

Geh nicht von den Verhandlungen weg, denn dann steckst du fest. Ich möchte also, dass wir uns zusammensetzen, um das beste Angebot für Großbritannien auszuhandeln", sagte May.

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Die Premierministerin enthüllte den Ratschlag nur zwei Tage nach dem Besuch des US-Präsidenten Trump in Großbritannien, bei dem Aufnahmen für Verwunderung sorgten, in denen Trump beklagt, dass Theresa May seinen Rat ignoriert habe und damit jedes Handelsabkommen mit den USA in Gefahr brächte.

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Nach einem Treffen in der vergangenen Woche sagte Trump bei einer Pressekonferenz, er würde "alles tun, was nötig ist", um einen Vertrag mit Großbritannien zu unterzeichnen. Während der Pressekonferenz am Freitag verwies Trump wiederholt auf Ratschläge, die er der britischen Premierministerin zu den Brexit-Verhandlungen gegeben hatte.

Ich gab ihr einen Vorschlag und ich denke, sie fand ihn zu brutal", so Trump.



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