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Ryanair: Irische Piloten kündigen Streik an - Unmut bei Kunden über kurzfristige Mitteilung

Ryanair: Irische Piloten kündigen Streik an - Unmut bei Kunden über kurzfristige Mitteilung
Ryanair-Flugzeug auf dem Flughafen Stansted
Irische Piloten der Diskontpreis-Airline Ryanair haben für nächsten Donnerstag einen Streik angekündigt. Passagiere müssen mit Flugausfällen rechnen. Eine Entscheidung über einen möglichen Streik in Deutschland steht noch aus.

Passagiere des Billigfliegers Ryanair müssen sich am Donnerstag kommender Woche (12. Juli) auf einen Streik der irischen Piloten einrichten. Die Arbeitsniederlegungen seien in einer Urabstimmung mit einer Mehrheit von 99 Prozent beschlossen worden und sollen 24 Stunden dauern, teilte die irische Gewerkschaft IALPA am Dienstag auf Twitter mit.

Europaweit könnten zahlreiche Passagiere betroffen sein. Ryanair fliegt von Irland aus auch mehrere deutsche Flughäfen an.

Die Fluglinie gab sich enttäuscht und betonte ebenfalls auf Twitter, dass die Abstimmung nur im Namen einiger Hundert irischer Piloten erfolgt sei, Ryanair aber mehr als 4.000 Piloten habe. Man wolle am kommenden Dienstag alle Flugpassagiere aus Irland darüber informieren, ob sie von diesem "unnötigen Streik" betroffen seien. Viele Kunden reagierten empört über das knappe Zeitfenster von lediglich zwei Tagen.

Auch die auf zehn deutschen Flughäfen stationierten Ryanair-Piloten sollen darüber abstimmen, ob sie für ihre Forderungen nach höherer Bezahlung und besseren Arbeitsbedingungen notfalls in einen unbefristeten Ausstand treten. Mit dem Ergebnis ist der deutschen Vereinigung Cockpit (VC) zufolge nicht vor Ende Juli zu rechnen.

Ryanair ist mit rund 430 Flugzeugen, 130 Millionen Passagieren pro Jahr und mehr als 4.000 Piloten der größte Anbieter von innereuropäischen Flügen. Wichtige Flughäfen in Deutschland sind unter anderem Berlin-Schönefeld, Frankfurt, Weeze und Hahn.

Die Airline hatte im vergangenen Herbst aus Pilotenmangel erhebliche Probleme und musste rund 20.000 Verbindungen streichen. Ryanair-Chef Michael O'Leary gab damals einen Kurswechsel bekannt und erklärte, dass man die bisher strikt antigewerkschaftliche Linie aufgebe und Verhandlungen für das gesamte fliegende Personal anstrebe.

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(dpa/rt deutsch)

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