Der gläserne Student: EU-Kommission plant neue europaweite Studentenkarte

Der gläserne Student: EU-Kommission plant neue europaweite Studentenkarte
Vorlesung der Technischen Universität München, Deutschland, 25. Mai 2016.
Die EU-Kommission plant eine Studentenkarte für die EU. Diese soll Zahlungsfunktionen haben, Einsicht in Beurteilungen ermöglichen und den Bildungsaustausch innerhalb der EU verbessern. Im Jahr 2021 soll es die verschlüsselte Karte erstmals geben.

Der Wettbewerb zwischen den Universitäten in der EU, so ist geplant, wird künftig durch ein Netzwerk von sogenannten "exzellenten" Universitäten gefördert. Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen. Die EU-Studentenkarte soll jedoch bereits im Jahr 2021 erhältlich sein und bis zum Jahr 2025 Praxistests unterzogen werden. Neben der Möglichkeit, Bücher zu leihen und mit der Karte zu zahlen sollen dadurch auch die Leistungen abrufbar gemacht werden. Die Mobilität der Studenten innerhalb der EU und die Bildungsmöglichkeiten sollen auf diesem Wege verbessert werden, ohne ein Land zu benachteiligen. 

Ein Skandal und und kein Ende. fast täglich kommen neue Details über Facebook ans Licht.

Gleichzeitig könnten hierdurch der Verwaltungsaufwand gesenkt und die Kosten der Bürokratie verringert werden. Anschließend könnten im europäischen Ausland erworbene Leistungen leichter anerkennt werden. 

Die Karte ist Teil einer weitreichenderen Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, die europäische Jugend im Rahmen einer Kulturagenda stärker an der EU partizipieren zu lassen. Diskutiert wurden die Maßnahmen zur besseren Integration der Jugend bereits im vergangenen November in der schwedischen Stadt Göteborg. Man wolle einen europäischen Bildungsrahmen schaffen. Das Erlernen von Fremdsprachen wird künftig ebenfalls stärker gefördert. EU-Bildungskomissar Tibor Navracsics: 

Bildung, Kultur und Jugendpolitik spielen eine zentrale Rolle beim Aufbau eines belastbaren, wettbewerbsfähigen und kohärenten Europas der Zukunft. 

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