icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Bundesaußenminister Maas: Russische Seite hat uns mitgeteilt, dass Hajo Seppelt zur WM reisen darf

Bundesaußenminister Maas: Russische Seite hat uns mitgeteilt, dass Hajo Seppelt zur WM reisen darf
Bundesaußenminister Heiko Maas hat via Twitter mitgeteilt, dass der "ARD-Dopingexperte" Hajo Seppelt offenbar doch nach Russland einreisen darf. Der selbsternannte Investigativ-Journalist war zuvor auf eine Liste der in Russland unerwünschten Personen gesetzt worden.

- Die russische Regierung hat das Einreiseverbot für den ARD-Dopingexperten Hajo Seppelt zur Fußball-Weltmeisterschaft aufgehoben. Das teilte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Dienstag auf Twitter mit. Unklar ist aber offenbar noch, ob Seppelt aus Russland über die WM berichten darf. Maas sprach von einem "Zwischenerfolg".

Mehr zum Thema - Empörungswellen und Steilvorlagen - Hajo Seppelt wird Einreise zur WM nach Russland verweigert  

Die ARD hatte am Freitag mitgeteilt, dass das vom SWR für Seppelt beantragte Visum für die Titelkämpfe vom 14. Juni bis 15. Juli für ungültig erklärt worden sei. Der Journalist stehe auf einer Liste der in Russland "unerwünschten Personen" und könne daher nicht in die Russische Föderation einreisen. Nähere Angaben zu den Hintergründen seien nicht gemacht worden, teilte der Sender mit. 

Die Bundesregierung hatte die russische Entscheidung am Montag scharf kritisiert.

Wir halten diese Maßnahme der russischen Behörden, Herrn Seppelt das Visum für ungültig zu erklären, für falsch, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

Die freie Berichterstattung über eines der größten Sportereignisse weltweit müsse gewährleistet werden. "Wir sind der Überzeugung, es stünde Russland als Gastgeber schlecht an, wenn es so offensichtlich die Presse- und Meinungsfreiheit vor den Augen der Welt beschnitte", so Seibert weiter.

Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft an diesem Freitag den russischen Präsidenten Wladimir Putin in dessen Sommerresidenz in Sotschi am Schwarzen Meer.

(dpa/rt deutsch)

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen