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Nordkorea: Sind bereit zu atomarer Abrüstung

Nordkorea: Sind bereit zu atomarer Abrüstung
Vor seinem geplanten Gipfel mit US-Präsident Trump berät Nordkoreas Staatsführer Kim mit Chinas Außenminister über den Atomkonflikt. Er stößt auf viel Verständnis für seine Sicherheitsinteressen. Liegt hier der Schlüssel für die Beseitigung seiner Atomwaffen?

Nordkoreas Staatsführer Kim Jong-un hat seine Bereitschaft zur atomaren Abrüstung betont. Die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel sei die entschlossene Haltung seines Landes, sagte Kim am Donnerstag nach chinesischen Angaben bei einem Treffen mit Chinas Außenminister Wang Yi in Pjöngjang. Die positiven Veränderungen der Lage seien einer friedlichen Lösung der Probleme förderlich, zitierte ihn das chinesische Außenministerium.

Chinas Außenminister lobte die Wende in der nordkoreanischen Politik und die Ergebnisse des ersten Gipfeltreffens Kims mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in vor einer Woche im Grenzort Panmunjom. Das Treffen habe günstige Bedingungen geschaffen, um eine politische Lösung zu erreichen.

Ende April trafen sich die Chefs beider koreanischer Staaten zu Gesprächen.

Auf dem Weg zur atomaren Abrüstung müssten aber die "legitimen Sicherheitsbedürfnisse" Nordkoreas berücksichtigt werden, hob Wang Yi ausdrücklich hervor.

China unterstütze die Pläne, das heute noch gültige Waffenstillstandsabkommens nach dem Ende des Koreakrieges 1953 durch einen Friedensvertrag zu ersetzen, sagte der Außenminister. Damals hatte China mit "Freiwilligen" auf der Seite des Nordens gegen Südkorea und eine aus den USA und anderen UN-Staaten bestehende Streitmacht gekämpft.

Bei dem historischen Gipfel mit Moon hatte Kim schon generell die Bereitschaft zur Beseitigung seiner Atomwaffen bekräftigt, aber keine konkreten Pläne vorgelegt. Beide vereinbarten, mit den USA oder auch zu viert mit China zu verhandeln, um das Waffenstillstandsabkommen möglichst noch in diesem Jahr durch einen Friedensvertrag zu ersetzen.

Wang Yi ist der ranghöchste chinesische Besucher in Nordkorea seit mehr als zehn Jahren. Im Mittelpunkt seines zweitägigen Besuches steht das für Ende Mai oder Anfang Juni geplante Treffen von Kim mit US-Präsident Donald Trump.

Er hoffe, dass der Dialog zwischen Nordkorea und den USA "reibungslos verlaufen und bedeutende Fortschritte erreichen wird", sagte Wang Yi nach Angaben der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua bei einem Treffen mit seinem Amtskollegen Ri Yong-ho am Vortag.

Im Zuge seiner Charmeoffensive seit Jahresanfang hatte Machthaber Kim Ende März überraschend China besucht und die alte Freundschaft wiederbelebt. Nach Jahren der frostigen Beziehungen wegen seiner Atom- und Raketentests und der von China als größtem Handelspartner umgesetzten internationalen Sanktionen hatten sich beide Seiten dabei wieder angenähert und eine enge Abstimmung verabredet.

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(dpa/rt deutsch)

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