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Moskaus Forderung an London: Behaltet die Verbrecher, doch gebt uns das Geld zurück

Moskaus Forderung an London: Behaltet die Verbrecher, doch gebt uns das Geld zurück
In London leben 61 russische Kriminelle, die rund zehn Milliarden US-Dollar widerrechtlich aus ihrem Heimatland mitgehen ließen, so der russische Generalstaatsanwalt in einem TV-Interview. Großbritannien habe den Abzug von Geld während der Jelzin-Ära gebilligt.

Seit 2002 haben wir in Großbritannien 61 Auslieferungen beantragt. Diese Menschen werden der Begehung von Wirtschaftsverbrechen beschuldigt oder wurden in Russland bereits dafür verurteilt. Die Höhe des Schadens übersteigt eine halbe Billion Rubel (zehn Milliarden US-Dollar). Dies ist nur der direkte Schaden, der Betrag des Geldes, den sie abgezapft haben, insgesamt ist viel höher",

sagte der russische Generalstaatsanwalt Juri Tschaika dem russischen TV-Sender NTV.

"Gestohlenes Geld selbst stehlen"?

Im Februar gab die britische Regierung eine Warnung an die in Großbritannien lebenden reichen Russen heraus, dass sie Vermögenswerte im Wert von mehr als 50.000 Pfund beschlagnahmen könnte, wenn die Betroffenen die Herkunft ihres Reichtums nicht erklären können.

Parkende Autos in Knightsbridge in London

Und ich versichere Ihnen, es wird für viele von ihnen sehr schwierig sein, ihren Reichtum zu erklären. Wir hoffen sehr, dass sich die britischen Behörden an die Gesetze eines zivilisierten Staates halten und nicht an das Prinzip des Diebstahls gestohlenen Geldes", fügte der Generalstaatsanwalt hinzu.

Laut Tschaika ist Russland darüber besorgt, dass Großbritannien das gestohlene Geld selbst einstreichen könnte.

Sie können die Kriminellen behalten, aber geben Sie uns das Geld zurück. Das ist unser Geld", sagte er.

Ruhiges Hinterland für russische Wirtschaftskriminelle

London und andere britische Städte sind seit langem ein sicherer Hafen für flüchtige russische Kriminelle. Bis sich die Beziehungen zwischen Russland und dem Vereinigten Königreich in den letzten Jahren verschlechterten, kümmerten sich britische Beamte seit den 1990er Jahren nie um die russischstämmigen Reichen, die sich in ihrem Land versteckt hielten.

Sie waren vorher nicht beunruhigt, weil sie einst die massive Entwendung von Russlands Reichtum zuließen und das Jelzin-Regime billigten, das diese ermöglichte",

erklärte der ehemalige britische Abgeordnete George Galloway in einem RT-Interview im Februar. Boris Jelzin war nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion von 1991 bis 1999 der erste Präsident Russlands. 

Die britische Regierung handelt jetzt aus heuchlerischen Gründen, die ausschließlich auf ihrem Konflikt mit der heutigen russischen Regierung und insbesondere mit Präsident Putin beruhen", fügte Galloway hinzu.

Mehr zum Thema - George Galloway zu RT: "US-Ausweisung russischer Diplomaten ist Kriegserklärung"

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