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Skripal-Affäre: Mehrere EU-Länder erwägen Abzug ihrer Diplomaten aus Russland

Skripal-Affäre: Mehrere EU-Länder erwägen Abzug ihrer Diplomaten aus Russland
EU-Flaggen auf Halbmast in Gedenken der Opfer des Terroranschlags in Brüssel, Belgien, 18. August 2017.
Mehrere EU-Länder erwägen im Zuge der Skripal-Affäre den Abzug ihrer Diplomaten aus Russland oder wie Großbritannien die russischen Botschafter auszuweisen. Dies berichtet TASS. Der Botschafter der EU in Russland wird als "symbolische Geste" zurückbeordert.

Die russisch-britischen Beziehungen sind auf einem neuen Tiefpunkt angelangt. Großbritannien hatte 23 russische Diplomaten des Landes verwiesen und in einer gemeinsamen Erklärung verurteilten Deutschland, die USA und Frankreich die Skripal-Affäre. Schuld sei Russland. Bislang wurden allerdings keinerlei Beweise für die Anschuldigungen vorgebracht und es bleibt weiter offen, welche Substanz den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter tatsächlich ins Krankenhaus beförderte. Es solle sich um ein "Nowitschok" handeln, so die britische Regierung und dieses stamme aus Russland.

Weniger als die Hälfte der Mitgliedsländer zu entsprechenden Schritten bereit

Auch in Brüssel wird über den Umgang mit Russland diskutiert und im ersten Schritt entschied man sich dazu, als "symbolischen Akt" den EU-Botschafter aus Russland zurückzubeordern. Weitere Maßnahmen könnten folgen. So will die TASS über Informationen verfügen, nach welchen auch über Ausweisungen und den Rückruf weiterer Diplomaten diskutiert werde. 

Hat Russland zum neuen alten Feind auserkoren: Die NATO mit ihrem Hauptquartier in Brüssel.

TASS  zitiert einen Diplomaten in Brüssel: 

Manche Mitgliedsstaaten erwägen die Möglichkeit, nationale Diplomaten zurückzurufen und/oder russische auszuweisen. [...] Bislang sind weniger als die Hälfte der EU-Mitgliedsstaaten bereit, solche Maßnahmen zu ergreifen. 

"Symbolischer Schritt" Brüssels

Regierungsführer der EU-Länder hatten jedoch entschieden, den EU-Botschafter in der Russischen Föderation, Markus Ederer, aus Moskau zurückzuholen, in Solidarität mit Großbritannien und zum Zwecke von Konsultationen: 

Nach mehreren Stunden (der Diskussion) entschieden die Regierungen und die Regierungsführer der Länder, den Botschafter in Russland zwecks Beratung und als politisches Signal der Solidarität mit Großbritannien zurückzurufen. 

Der Diplomat bezeichnete diesen Schritt als einen "symbolischen Schritt Brüssels". Die Entscheidung wurde dem Grunde nach getroffen, der genaue Zeitpunkt seiner Rückbeorderung steht bisher nicht fest. 

Der russische Botschafter in London zu Skripal: 

Trends: # Skripal-Affäre

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