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"Brandschutz": Keine Kruzifixe mehr an Katholisch-Theologischer Fakultät der Universität Wien

"Brandschutz": Keine Kruzifixe mehr an Katholisch-Theologischer Fakultät der Universität Wien
Vor 1200 war die Darstellung Jesu am Kreuz als Leidender oder Toter selten. Mit der Gotik setzten sich die Korpus-Darstellungen Jesu als von Schmerzen Geplagtem oder bereits Gestorbenem mit Dornenkrone durch.
Die Universitätsleitung hat beschlossen, aus "verwaltungstechnischen Gründen" in drei Räumen der Fakultät keine Kruzifixe mehr anzubringen. Der Vize-Dekan spricht von einem "symbolpolitischen Einschnitt historischer Tragweite".

Das Hauptgebäude der Fakultät stellt seit langem anderen Fakultäten seine Innenräume zur Verfügung. Insofern wurde schon vor einigen Jahren darüber spekuliert, ob die religiösen Symbole in die Öffentlichkeit gehören, wenn in den Räumen nicht nur Theologie, sondern auch weltliche Fächer unterrichtet werden. Nun müssen die Kreuze in den drei Räumen der 1384 gegründeten Fakultät weg.

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Letzte Woche hat die Universitätssprecherin angekündigt, dass es in den drei Hörsälen 46, 47 und 48 keine Kruzifixe mehr geben würde, um Brandschutzvorschriften einzuhalten. Der Vize-Dekan der Fakultät und Dogmatik-Professor Heinrich Tück ging mit scharfer Kritik gegen die Entscheidung vor.

Er sagte, dies würde einen Wendepunkt in der Geschichte Österreichs bedeuten, da das Kreuz nicht einfach ein christliches Attribut ist, sondern sehr stark in der Geschichte und Kultur des Staats verankert ist. Des Weiteren ist Tück der Meinung, es gehe den Verantwortlichen weniger um eine pragmatische Lösung als vielmehr um einen Schritt in Richtung der "Geschichtsvergessenheit".

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