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Jetzt in Amsterdam: Saakaschwili will um ukrainische Staatsbürgerschaft kämpfen

Jetzt in Amsterdam: Saakaschwili will um ukrainische Staatsbürgerschaft kämpfen
Michail Saakaschwili hat nach der Ausweisung aus der Ukraine eine Aufenthaltsgenehmigung für die Niederlande bekommen. Seine Familie lebt dort, ein Antrag auf Familiennachzug wurde gestellt. Dennoch will Saakaschwili um seinen ukrainischen Pass kämpfen.

Der staatenlose Ex-Präsident von Georgien, Michail Saakaschwili, hat nach seiner Abschiebung aus der Ukraine eine Aufenthaltsgenehmigung für die Niederlande bekommen. Die Prozedur nach der Ankunft in Amsterdam habe nur wenige Minuten gedauert, schrieb er am Mittwoch auf Facebook. Damit dürfe er sich überall in der EU aufhalten und arbeiten.

Doch ich bin wie nie zuvor entschlossen, meine ukrainische Staatsbürgerschaft zurückzuholen", sagte er.

Der Ex-Präsident Georgiens, Micheil Saakaschwili (3. v. l.) am Flughafen Kiew-Boryspil am 12. Februar 2018. Für seine Ausweisung nach Polen machte Saakaschwili den ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko verantwortlich.

Der 50-Jährige war am Montag aus der Ukraine ausgewiesen und zunächst nach Polen geflogen worden. Er forderte Hilfe von der EU und insbesondere von Kanzlerin Merkel. Von Warschau reiste er am Mittwoch in die Niederlande.

Saakaschwili wolle sich in Amsterdam niederlassen, sagte sein Anwalt Oscar Hammerstein dem niederländischen Radio. Der Georgier ist mit einer Niederländerin verheiratet und hat mit ihr zwei Söhne. Saakaschwili hatte nach Angaben des Anwalts bei der niederländischen Einwanderungsbehörde einen Antrag auf Familiennachzug gestellt.

Zugleich klagte er in der Ukraine gegen seine Ausweisung. Das Bezirksverwaltungsgericht Kiew bestätigte am Mittwoch den Eingang der Klage. Saakaschwili gilt als staatenlos, weil ihm sowohl die georgische wie auch die ukrainische Staatsbürgerschaft entzogen worden ist. Trotzdem war Saakaschwili im vergangenen Herbst wieder in die Ukraine eingereist, wo er als Oppositionspolitiker die Kiewer Führung kritisierte und ihr Korruption vorwarf. (dpa/rt deutsch)

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