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Eklat in Kiew: Ukrainischer Präsident verprasst 500.000 Dollar für Malediven-Urlaub

Eklat in Kiew: Ukrainischer Präsident verprasst 500.000 Dollar für Malediven-Urlaub
Der Präsident der Ukraine verbrachte seine Neujahrsferien als Undercover-Strandläufer auf den Malediven. Ein Netzwerk ukrainischer Journalisten hat nun aufgedeckt, welche enormen Summen Poroschenko für seinen Urlaub ausgegeben hat. Selbst US-Medien deuten Unbehagen an.

Ein gewisser Herr Petro Inkognito aus der Ukraine hat unvergessliche Neujahrsferien auf den Malediven verbracht, dies berichten zumindest ukrainische Medien.

Da der Herr mit seiner Familie und Gästen eine ganze Insel gemietet hat und der Urlaub auf den Malediven vom 1. bis zum 8. Januar ihn nicht weniger als 500.000 US-Dollar gekostet haben soll, was laut dem aktuellem Wechselkurs etwa 14 Millionen Griwna entspricht, haben die investigativen Journalisten angenommen, dass unter dem falschen Namen niemand anders als der ukrainische Präsident gereist sein konnte. Laut den Journalisten lasse sich die Anzahl derjenigen, die in dem osteuropäischen Land über so hohe Ersparnisse verfügen, an den Fingern einer Hand abzählen.

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Der ukrainische Präsident wird nicht müde, sich in der Öffentlichkeit immer wieder aufs Neue von Russland zu verabschieden.

Interessant an der Sache ist auch, dass Vertreter von Radio Liberty, das vom US-Kongress finanziert wird, an der Untersuchung teilnahmen. Ist das Washingtons ziemlich elegante Art, Kiew zu sagen, dass etwas schief läuft?

Der Pressedienst des ukrainischen Präsidenten versuchte nicht einmal, das Offensichtliche zu leugnen, und erklärte, dass, nachdem das ukrainische Staatsoberhaupt dem neuen Jahr in seiner Residenz begegnet war, Poroschenko auf die Malediven aufgebrochen sei, um sich "eine kurze Ruhepause" zu gönnen, die er, nebenbei bemerkt, aus eigener Tasche bezahlt habe.

Poroschenko lässt weiter sein Geld für sich arbeiten

Es ist wunderbar, dass damit alles offen und deklariert ist. Als nicht sehr transparent erscheint jedoch die Tatsache, wie ein Mann, der zu Beginn seiner Präsidentschaft noch versprochen hatte, seine gesamten Unternehmen zu verkaufen, seinen Umsatz von Jahr zu Jahr immer weiter steigern kann, ohne dass dies jemandem auffällt.

Die Frage sollte man jedoch denjenigen überlassen, denen er eine glänzende Zukunft und ein sicheres Leben versprach.

Was Poroschenko Michail Saakaschwili in Aussicht stellte, als er ihn zum Gouverneur der Region Odessa machte, ist ebenfalls unklar, aber dem gebürtigen Georgier gefiel die Nachricht von dem luxuriösen Urlaub des ukrainischen Präsidenten nicht besonders.

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"Lieber ukrainisches Gefängnis als ein Jahr Malediven"

Der ehemalige Präsident von Georgien, den seine Anhänger vor einiger Zeit zum "patriotischsten" Nicht-Staatsbürger der Ukraine ausgerufen hatten, erklärte, dass er persönlich ukrainischen Schnee viel toller als alles andere finde. Selbst wenn man ihn für ein Jahr auf eine warme "Präsidenten-Insel" schicken wollte, würde er ablehnen und es sogar vorziehen, diese Zeit in einem ukrainischen Gefängnis zu verbringen, so der Politiker.

Am Wochenende teilte das ukrainische Portal Strana.ua mit, dass die "Undercover-Reise" des ukrainischen Präsidenten und seiner Familie vom ukrainischen Geheimdienst durch Pässe mit falschen Namen verborgen worden sein soll. Die Ausstellung dieser "Dokumente" habe man mit eingegangenen Morddrohungen gegen den Präsidenten gerechtfertigt.

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