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Gipfeltreffen zwischen Türkei-Staatschef Erdoğan und EU-Spitzen geplant

Gipfeltreffen zwischen Türkei-Staatschef Erdoğan und EU-Spitzen geplant
Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan (l.) und der EU-Ratspräsident Donald Tusk beim Treffen im Mai 2017. Nun will man Ende März wieder zusammenkommen.
Erste Anzeichen für ein Tauwetter zwischen EU und Türkei: Ende März soll ein Spitzentreffen zwischen dem türkischen Präsidenten Erdoğan und EU-Vertretern stattfinden. Themen sollen unter anderem Terrorismusbekämpfung und Migrationspolitik sein.

Die Europäische Union und die Türkei wollen offenbar wieder stärker aufeinander zugehen. Wie die Tageszeitung Welt berichtet, wollen führende EU-Vertreter den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan zu einem Spitzentreffen empfangen. Die Begegnung sei für Ende März in Brüssel oder Sofia geplant, heißt es im Bericht, unter Berufung auf EU-Diplomatenkreise.

Die EU soll dabei durch Kommissionschef Jean-Claude Juncker, Ratspräsident Donald Tusk, Parlamentspräsident Antonio Tajani und den bulgarischen Ministerpräsidenten Bojko Borissow, dessen Land derzeit den EU-Ratsvorsitz innehat, vertreten werden. Das bisher letzte Treffen der EU-Spitzen mit Erdogan hatte im Mai des vergangenen Jahres am Rande eines NATO-Gipfels in Brüssel stattgefunden.

Migrationspolitik als eines der Themen

Beide Seiten wollen laut Bericht vor allem gemeinsame Interessen besprechen. Eine konstruktive Zusammenarbeit sei beispielsweise bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus, in der Migrationspolitik, bei Energiefragen und beim Studentenaustausch im Rahmen des Erasmus-Programms denkbar. Möglich sei auch, dass der türkischen Regierung bei dem Treffen erneut drei Milliarden Euro für Flüchtlingsprojekte in der Türkei zugesagt würden.

Zu dem Westbalkan-Gipfel im Mai werde Ankara hingegen nicht eingeladen. Bei diesem Treffen soll es um die EU-Perspektive des Westbalkans gehen. „Anders als die Länder des Westbalkans wollen wir die Türkei derzeit nicht mit dem Thema EU-Erweiterung in Verbindung bringen“, zitierte die Zeitung einen EU-Diplomaten.

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