Verletzte bei Kollision von Zügen in der Nähe von Wien, zwei Waggons umgestürzt

Verletzte bei Kollision von Zügen in der Nähe von Wien, zwei Waggons umgestürzt
Beim Zusammenstoß zweier Personenzüge in Niederösterreich sind am frühen Freitagabend mehrere Menschen verletzt worden. Die Feuerwehr sprach zunächst von rund 20 Verletzten.

Bei einer schweren Zugkollision in in Kritzendorf, Österreich, wurden am Freitag nach Berichten österreichischer Medien mindestens 20 Menschen verletzt. Inzwischen habe die Feuerwehr offenbar die eingeschlossenen Fahrgäste aus den Waggons befreit, eingeklemmt sei niemand gewesen.

Später am Freitagabend hieß es, dass ein Dutzend Menschen verletzt wurden. Nach Angaben der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und des Roten Kreuzes vom späten Freitagabend wurden vier Menschen mittelschwer und acht weitere leicht verletzt. 30 bis 50 Fahrgäste seien unverletzt geblieben. Die Züge waren nach ersten Ermittlungen in gleicher Richtung unterwegs gewesen und im Bahnhofsbereich des Ortes Kritzendorf seitlich aneinandergeraten. Dabei stürzten zwei Waggons um, einer sprang aus den Schienen und blieb in Schräglage stehen.

Etliche Passagiere waren in den umgestürzten Waggons eingeschlossen, aber nicht eingeklemmt. Sie konnten aber alle in Sicherheit gebracht werden, wie der Sprecher Landesfeuerwehrkommandos, Franz Resperger, sagte. Viele Passagiere mussten von den Helfern durch die Fenster befreit werden.

Über die Unfallursache konnte ein Sprecher der Polizei Niederösterreich zunächst keine Angaben machen. Die Ermittlungen liefen. Verkehrsminister Norbert Hofersagte hatte laut "Krone.at" dazu angegeben

Wir vermuten, dass die Ursache in einem menschlichen Fehler zu suchen ist, nicht in einem technischen Gebrechen. Aber das wird in den nächsten Tagen noch verifiziert. Wir sind alle heilfroh, dass es offenbar keine Todesopfer bei dem Unglück gegeben hat."

Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist den Informationen zufolge in dem Ort in der Gemeinde Klosterneuburg im Einsatz, darunter auch Einsatzteams mit zwei Rettungshubschraubern. Einige der Verletzten wurden nach ersten Berichten mit Kopfverletzungen in Krankenhäuser gebracht.

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