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Panzer bewachen ungarische Weihnachtsmärkte gegen Terror

Panzer bewachen ungarische Weihnachtsmärkte gegen Terror
Weihnachtsmarkt auf dem Vorosmarty Platz in Budapest, Ungarn, 27. November 2017.
Budapest, das Paris des Ostens, ist dieser Tage weihnachtlich geschmückt und zieht Besucher aus aller Welt an. Ein ungewöhnliches Bild zwischen den Jugendstilhäusern sind Panzer der ungarischen Anti-Terror-Einheit. Diese sollen vor Terror schützen - ungeachtet der niedrigen Terrorgefahr.

Viktor Orbans Politik ist geprägt von Abschottung gegen Zuwanderung und Asylsuchende. Russische Radpanzer vom Typ BTR-80 prägen seit Sonntag das Stadtbild Budapests und haben die Aufgabe, vor Terroranschlägen zu schützen. Die Terrorgefahr in Ungarn ist jedoch schwindend gering. Der ungarische Journalist Janos Szeky und Orban-Kritiker schrieb auf Twitter: 

Orbans idiotisierende Propaganda in ihrer vollen Pracht. Belustigte Touristen machen Selfies. 

Das Innenministerium äußerte zu dem schweren Geschütz zwischen Weihnachtsmännern und Touristen: 

Ziel der Maßnahme ist die Demonstration von Stärke, womit auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung auf dem gegenwärtigen Stand erhalten werden soll.

Im Oktober erklärte Orban Ost-Mitteleuropa für migrantenfrei: 

Man hat diesen Plan geschmiedet, der aus Europa einen Mischkontinent machen will. Nur mehr noch wir leisten Widerstand.

Orban und seine Regierung beschuldigen George Soros, Europa mit Flüchtlingen und Asylanten überschwemmen zu wollen. In Deutschland sollen Betonsperren die Weihnachtsmarktbesucher schützen. Die Dekra testete die Maßnahmen und schlussfolgerte, dass diese nur unzureichend schützen. Die getesteten Betonblöcke waren 0,8 mal 0,8 mal 1,6 Meter groß und wogen 2,4 Tonnen. Zwei Lkws wurden eingesetzt, von denen einer beladen war. Diese fuhren mit 50 Kilometer pro Stunde frontal und seitlich gegen die Betonsperren. Angriffe mit Lastwagen können auch durch die Betonblöcke nicht immer verhindert werden.

Im vergangenen Jahr starben 142 Menschen in der EU durch Terrorangriffe, 379 wurden verletzt. Die meisten Terrorangriffe ereigneten sich in Großbritannien. 

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