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Wenn der Russe den Strom ausknipst

Wenn der Russe den Strom ausknipst
Glühbirne, 7. August 2017.
Russische Hacker sollen es auf die britische Energieversorgung abgesehen und versucht haben, einen Blackout in Großbritannien herbeizuführen. Es wurde berichtet, dass der Kreml den Angriff angeordnet habe. In Großbritannien vereitelt, fiel im schwedischen Gotland heute tatsächlich der Strom aus.

Der Leiter des nationalen britischen Cybersicherheitszentrums Ciaran Martin hat am Mittwoch im Rahmen einer Technologiekonferenz bekannt gegeben, dass der versuchte Angriff auf die britische Stromversorgung aus Russland komme: 

Ich kann bestätigen, dass die russische Einflussnahme, die das nationale Sicherheitszentrum im letzten Jahr beobachtete, Angriffe auf britische Medien, Telekommunikations- und Energiesektoren beinhaltete.

Auch Theresa May kritisierte Russland am Montag und warnte Moskau, sich nicht in die Wahlen einzumischen. Falsche Brexit-Nachrichten seien durch die St. Petersburger Troll-Fabrik verbreitet worden. Die Universität Edinburgh habe 419 soziale Medienkonten identifizieren können, die von der russischen Internetforschungsagentur (IRA) aus mit dem Ziel, die britische Politik zu beeinflussen, geführt wurden. Die Times sprach von 45.000 Nachrichten, die von russischen Twitter-Konten aus innerhalb von 48 Stunden während der Brexit-Abstimmung verbreitet worden seien. 

Auf der schwedischen Insel Gotland fiel am Mittwoch morgen der Strom aus. Elektrizitätsmanager Björn Axelsson der Region gab bekannt, er wisse noch nicht, wo die Ursache des Stromausfalls läge. In Schweden gilt Gotland als ein unsicheres Idyll. Die Insel, die im Sommer von Touristen bevölkert wird, werde eines Tages von den Russen überfallen werden. Hackerangriffe in Schweden werden in den Medien Russland zugesprochen. Es ist nur eine Frage von Stunden, bis die schwedische Presse den gotländischen Stromausfall Russland zuschreibt. 

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