Ausbruch eines Supervulkans nahe Neapel prognostiziert

Ausbruch eines Supervulkans nahe Neapel prognostiziert
Der Etna Vulkan bei einem Ausbruch in Sizilien, Italien, 24. Juli 1998.
Die Magmakammer im Supervulkan Campi Flegrei nahe der italienischen Stadt Neapel brodelt. Dieser liegt unweit des Vesuvs, der vor fast 2.000 Jahren ausbrach und Pompeji unter sich begrub. Eine genaue Prognose des Ausbruchs können die Forscher nicht machen.

Die phlegräischen Felder mit Campi Flegrei, der als Supervulkan gilt, da er eine Eruption der Stärke 8 vorweist, sind eine größere Bedrohung für die Region als der Vesuv. Die Skala der Vulkanausbrüche reicht von 0 bis 8. Wissenschaftler haben an dem Supervulkan über die letzten Jahre Aktivitäten gemessen. Im Jahr 1983 stieg der Boden dort um zwei Meter an. 

Die Anzeichen für einen möglichen Ausbruch westlich der Millionenstadt Neapels nehmen zu. Im Epizentrum liegt die 80.000 Einwohnerstadt Pozzuoli. Mit jedem Jahr hebt sich der Boden ein Stück an, es folgen kleine Erdbeben. 

Der Vesus brach im Jahr 79 nach Christus aus. Der Ausbruch im phelgräischen Feld vor 39.000 Jahren übertraf diesen ums Hundertfache. Bis nach Zentralrussland gelangte die Asche. 

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