Weißrussland lädt Militärbeobachter aus sieben Nachbarstaaten zu Militärübungen mit Russland ein

Weißrussland lädt Militärbeobachter aus sieben Nachbarstaaten zu Militärübungen mit Russland ein
Der russische Präsident Wladimir Putin beobachtet die Durchführung der russisch-weißrussischen Übungen "Westen 2013" auf dem Übungsplatz "Chmeljowka" in Kalinigrader Gebiet am 23. September 2013. Links ist der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu.
Das weißrussische Verteidigungsministerium lud zu den gemeinsamen Militärübungen mit Russland "Westen-2017" Beobachter aus sieben Staaten ein. Das teilte der Pressedienst des Amtes mit. Vertreter aus den sieben Ländern Ukraine, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Schweden und Norwegen sind eingeladen, heißt es in der Mitteilung.

Eingeladen sind auch Vertreter mehrerer internationaler Organisationen wie UN, OSZE, NATO, OVKS, GUS und anderen. Im März erklärte der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko, dass die Militärübungen "Westen-2017" transparent und zugänglich für Beobachter verschiedener internationaler Organisationen sein müssten. Es werden bis zu 80 Beobachter erwartet.

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Die Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums erklärten auf dem Briefing im Rahmen des Russland-NATO Rates, dass die Übungen für Beobachter geöffnet sind, um "die Spekulationen und Verbreitung unbegründeter Anschuldigungen an unsere Seite zu verhindern". 

Russland und Weißrussland führen seit dem Jahr 2009 alle vier Jahre gemeinsame Übungen durch. In diesem Jahr finden sie vom 14. bis 20. September mit fast 13.000 teilnehmenden Militärangehörigen aus beiden Ländern statt. Von russischer Seite sind es 3.000.