Opfer von Terrorattacken in Spanien: Insgesamt nun 14 Tote, drei Jugendliche aus NRW schwer verletzt

Opfer von Terrorattacken in Spanien: Insgesamt nun 14 Tote, drei Jugendliche aus NRW schwer verletzt
Opfer von Terrorattacken in Spanien: Insgesamt nun 14 Tote, drei Jugendliche aus NRW schwer verletzt
Die Zahl der Todesopfer der beiden Terroranschläge in den spanischen Städten Barcelona und Cambrils hat 14 erreicht – eine Frau ist ihren Verletzungen erlegen. Viele von weiteren über 100 Betroffenen aus 34 Ländern bleiben in den Krankenhäusern. Drei Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen sind schwer verletzt worden.

Eine Frau ist nach der Terrorattacke im spanischen Badeort Cambrils ihren Verletzungen erlegen. Die Zahl der Todesopfer in Barcelona und Cambrils stieg somit auf 14, wie die katalanischen Rettungskräfte am Freitag auf Twitter mitteilten. Insgesamt wurden bei dem Einsatz in der Küstenstadt sieben Personen verletzt, zwei von ihnen schwer.

Die Opfer der Anschläge von Barcelona und Cambrils stammen vermutlich aus 34 Ländern. Die Zahl sei noch vorläufig, teilten die katalanischen Rettungsdienste am Freitag auf Twitter mit. Wie viele Opfer jeweils aus welchem Land stammen, war noch ungewiss.

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In Barcelona sind auch drei Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen schwer verletzt worden. Nach Angaben des WDR handelt es sich bei den Verletzten aus NRW um drei Mädchen aus Oberhausen. Die beiden 17-Jährigen und eine 14-Jährige seien mit einer evangelischen Kirchengemeinde aus Schmachtendorf auf einem Tagesausflug in Barcelona gewesen. Sie würden nun in den örtlichen Krankenhäusern behandelt, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Freitag in Düsseldorf. Er schloss auch deutsche Todesopfer nicht aus.

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Am Freitag sind in Barcelona die ersten Todesopfer identifiziert worden. Es handele sich um einen 60-jährigen Mann aus Lanteira in der Nähe des andalusischen Granada, seinen minderjährigen Sohn und eine Nichte seiner Ehefrau, zitierte die Zeitung El País die Bürgermeisterin der Gemeinde. Die Ehefrau sei schwer verletzt worden. (dpa / rt deutsch)

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