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Italien fordert europäische Lösung für Flüchtlingskrise

Italien fordert europäische Lösung für Flüchtlingskrise
Die italienische Außenminister Paolo Gentiloni bei seiner Rede zur Flüchtlingskrise vor der US-Generalversammlung, 19. September 2016.
Der italienische Ministerpräsident Paolo Gentiloni hat auf die österreichische Ankündigung reagiert, Militär an der Grenze zu stationieren, um Migranten aufzuhalten. Italien lasse sich nicht drohen, erfülle im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten aber seine Pflicht.

In diesem Jahr sind bereits 93.000 Migranten in Italien angekommen. Bis zum Ende des Jahres wird mit insgesamt weit über 200.000 gerechnet. Die Krise hat sich in die ländlichen Gebiete Italiens ausgebreitet.

Ein Bürgermeister eines Dorfes hat einen Protest organisiert, um gegen die unverhältnismäßige Unterbringung von Flüchtlingen zu demonstrieren. Die Lieferung eines Generators wurde verhindert. In Italien sieht man den ungebremsten Zustrom nicht als ein italienisches, sondern als europäisches Problem.

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