Krieg in der Ukraine: 24 Stunden an der Donbass Front

Krieg in der Ukraine: 24 Stunden an der Donbass Front
Ausschau nach dem Feind: Kämpfer der Volksrepublik Donezk an der Frontlinie.
An der Kontaktlinie zwischen der ukrainischen Armee und den Einheiten der Volksrepublik Donezk kommt es fast jede Nacht zu Gefechten. Daran ändert auch die Anwesenheit von OSZE-Beobachtern nicht. Für RT Deutsch hat sich Zlatko Percinic an die Frontlinie begeben.

von Zlatko Percinic

Nach zähem Ringen war es dann endlich soweit. Der lang erwartete Anruf des Kommandeurs des 4. Spetsnaz Bataillons der Armee der selbsternannten Volksrepublik von Donezk erreichte uns am Montagnachmittag. „Ihr könnt morgen kommen“, sagte Kommandeur „Fomitsch“ kurz und bündig, und gab gleich noch die Wunschliste von Waren auf, die sozusagen ein Tauschgeschäft und somit unsere Eintrittskarte in seine Welt darstellten. Fomitsch ist nicht sein richtiger Name, sondern sein nome de guerre, unter dem er weithin bekannt ist. Selbst sein Bataillon wird allgemein als „Bataillon Fomitsch“ genannt, was seinen rund dreihundert treuen Soldaten lieber ist, als die offizielle Bezeichnung.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum Markt, um die Wunschliste des Kommandeurs abzuarbeiten: drei Kilogramm Schwarztee, fünfzehn Kilogramm Zucker, ein Kilogramm Instantkaffee für die „Nachtschicht“ und acht Zigarettenstangen. Damit war der Kofferraum des Wagens zusammen mit der Schutzausrüstung für uns bis zum letzten Kubikzentimeter aufgefüllt. Auf dem Markt gab es alles, was auf so einen Markt gehört: frische Lebensmittel, lokales und ausländisches Gemüse, Früchte wie bei uns im Supermarkt, Kleidung und Elektronikartikel. Der Handel funktioniert offensichtlich einwandfrei in der Volksrepublik von Donezk.

Etwa eine halbe Stunde später taucht auch unser Begleitfahrzeug mit zwei Männern des Bataillons auf, die uns zum Hauptquartier und der zugewiesenen Einheit führen sollen. Auf der Schnellstraße, die aus der Stadt Donezk hinaus in die Richtung von Gorlovka führt, begegnen wir noch einigen anderen Fahrzeugen, die es mehr oder weniger eilig haben, von der Schnellstraße wieder runterzukommen. Spätestens ab Jasinowata ist sowieso Schluss: ab dann gilt der Rest der Strecke als militärisches Sperrgebiet und wird auch entsprechend oft durch ukrainische Streitkräfte mit allen möglichen Waffengattungen bombardiert.

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Auch wir verlassen die Schnellstraße nach dem ersten militärischen Checkpoint, den wir dank unserer Begleiter passieren dürfen. Über eine reinste Mondlandschaft, die früher vielleicht einmal eine Straße darstellen sollte, schaukeln wir von einem großen Schlagloch zum Nächsten, von einem Schlag ins Kreuz zum Aufprall mit dem Kopf gegen die Fensterscheibe. Unsere Begleiter im Fahrzeug vor uns müssen sich vermutlich heimlich ins Fäustchen lachen, da sie mit einem Helm auf dem Kopf über diese Kraterlandschaft jonglieren.

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Nach einigen Minuten erreichen wir erneut einen Checkpoint, dem Tor zum 4. Spetsnaz Bataillon. Man ist über unsere Ankunft informiert und nach kurzer Kontrolle unserer Reisepässe und Akkreditierungen, tauchen wir in die Welt von Fomitsch ein. Wie alt mag er wohl sein und wie sieht der Mann aus, der hier das Sagen hat und sich über die Weisung des Pressebüros des Verteidigungsministeriums hinwegsetzt und mich und mein Team trotzdem empfängt? Die Weisung lautet, dass keine Journalisten mehr, auch nicht mit militärischer Akkreditierung, Frontstellungen ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung durch den stellvertretenden Verteidigungsminister Eduard Basurin besuchen dürfen, da es zu viele Fälle gab, wo im Nachhinein die Reportagen bestenfalls im pro-ukrainischem Narrativ, schlimmstenfalls als glatte Lügen gezeigt wurden. Zuwiderhandlungen gegen diese Weisung werden mit einer Gefängnisstrafe bis zu 15 Jahren geahndet.

Es war eine äußerst mutige Entscheidung des Kommandeurs gewesen, uns trotzdem empfangen zu wollen. An dem vereinbarten Treffpunkt warten wir also auf diesen Fomitsch, mit einer mittlerweile ganzen Traube von Soldaten, die sich um den geöffneten Kofferraum versammelt haben und gespannt auf den Moment warten, bis sie endlich die Pakete ausladen und öffnen können. Die Stimmung hat etwas von Heiligabend, wo Kinder vor dem geschmückten Tannenbaum stehen und die Bescherung kaum mehr abwarten können.

An der Reaktion der Soldaten wird klar, dass sich ihr Kommandeur uns nähert. Wo noch gerade gescherzt und manch einer seiner Neugier erlegen ist und versuchte, die eine oder andere Tüte im Kofferraum zu öffnen, um einen Blick auf die Ware zu erhaschen, kehrt plötzlich Disziplin und Respekt ein. Es hat nichts mit einer typischen militärischen Haltung zu tun, es salutiert niemand, aber man spürt ganz genau den Respekt und vielleicht auch die Ehrfurcht, die die Soldaten diesem Mann entgegenbringen. Wie viele andere Kommandeure von bekannten und weniger bekannten Bataillonen ist auch Fomitsch ein verhältnismäßig junger Mann in den Dreißigern. Freundlich begrüßt er uns, freut sich über den Tee, Zucker, Kaffee und die Zigaretten und, was mich persönlich sehr erstaunte, bedankte sich bei uns, dass wir gekommen sind. Der Dank beruht natürlich auf Gegenseitigkeit und auf die Frage, ob er sich nicht vor Konsequenzen fürchtet, antwortet er gelassen:

Ich fürchte mich nur vor dem Tag, an dem meine Kinder und die Kinder meiner Heimat mir vorwerfen, nicht alles erdenklich Mögliche für ihre Sicherheit und Zukunft getan zu haben. Davor fürchte ich mich.

Er sagt mir dann auch noch, dass er sich im Vorfeld über meine Arbeit informiert hat und er es sehr schätzt, dass die Objektivität in den Reportagen Priorität genießt. Dann weist er seine Männer an, die Waren aus dem Kofferraum zu laden und lädt uns ein, das vorzügliche Essen der Feldküche zu probieren und uns für die nächsten Stunden zu stärken.

Und tatsächlich, Fomitsch hatte nicht übertrieben. Das Essen, das die Frauen hier draußen im Nirgendwo in Großen Töpfen über dem Feuer zubereitet haben, schmeckt wirklich hervorragend! Selbst der strenge Blick von Lenin auf einem handgemalten Porträt kann die gute Stimmung in der „Küche“ nicht beeinträchtigen. Gut gestärkt steigen wir auf einen alten sowjetischen Truppentransporter, der uns zu der Einheit bringt, der die Verantwortung für die „Gäste“ zugewiesen wurde.

Während der kurzen Fahrt im Transporter fragten wir uns, was uns jetzt erwarten wird. Wie wird wohl die Basis der Einheit aussehen? Wieviel Männer sind dort? Und natürlich wird manch einem von uns auch die Frage durch den Kopf gegangen sein, was in den nächsten 24 Stunden alles passieren wird, wenn sich dann der Tag verabschiedet und der Abend die allnächtlichen Bombardierungen einläutet. Niemand spricht es an, aber es steht in den Gesichtern geschrieben. Immerhin befinden wir uns auf einer Linie von kleinen Datschensiedlungen, die eine Art letzte halbwegs bebaute Barriere vor einem etwa zwei Kilometer breiten Korridor bilden, der nichts weiter als offene Felder enthält. Die verschiedenen Einheiten des 4. Spetsnaz Bataillons befinden sich in diesen Siedlungen und halten die Stellung auf einem strategischen Hügel, der sich nahezu entlang des gesamten Korridors der Länge nach hindurchschlängelt.

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Noch wissen wir aber nichts davon. Weder wie nah wir tatsächlich an der Front sind, noch, dass es sich um eine Datschensiedlung handelt, wo wir hingebracht werden. Umso grösser ist daher die Überraschung, als wir vor einem kleinen Häuschen anhalten und dort als erstes einen älteren Mann erblicken, der ganz offensichtlich der Koch der Einheit ist und etwas über dem Feuer brutzelt.

Wären keine bewaffneten Männer hier, und würden nicht Maschinengewehre auf dem Sofa, oder Raketenwerfer neben der Angelrute in einem der drei kleinen, aber sehr heimeligen Räume dieser Datscha liegen, dann würde dieser Ort eine sehr gemütliche und charmante Atmosphäre versprühen.


Hier leben also die Soldaten dieser Einheit unter dem Kommando eines Mannes, der vor dem Krieg ein sorgenloses Leben als vermögender Geschäftsmann führte und sogar über eine Niederlassung in Frankreich verfügte, jetzt aber das, was von dem Vermögen übrigblieb, in den Dienst der Verteidigung seiner Heimat gesteckt hat. Die Stimmung unter den Männern ist sehr gut. Wohl aber auch deswegen, um die vielen Sorgen und Probleme, die sie mit sich führen, besser überspielen zu können. So ist einer der Soldaten erst vor kurzem zum zweiten Mal Vater eines hübschen Mädchens geworden und macht sich natürlich Gedanken darüber, ob er sie überhaupt wiedersehen wird, oder die Kinder ohne Vater werden aufwachsen müssen. Zwei Wochen dauert jeweils ein Einsatz, dann gibt es für 24 Stunden „Fronturlaub“, wo die Männer ihre Familien besuchen können. Einige von ihnen sind aber schon seit Monaten hier, ohne den kleinen Tapetenwechsel in Anspruch genommen zu haben.

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Eine andere große Sorge der Männer ist die unsichere Zukunft, die ihnen noch bevorsteht. Im Moment wissen sie, was zu tun ist: die Heimat gegen die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte und deren ausländischen Verbündeten zu verteidigen. Man merkt aber schon bei der Erzählung, dass hinter diesen Worten eine große Portion von Wut und Missbilligung mitklingt. Darauf angesprochen, sagt einer von ihnen, dass das sture Festhalten der politischen Führung der Donezker Volksrepublik an die Minsker Abkommen nichts gebracht habe. Außer, dass sich die ukrainischen Streitkräfte wieder sammeln, besser ausrüsten und mit Söldnern aus NATO-Ländern ausstatten konnten. Sogar Kämpfer des sogenannten „Islamischen Staates“ (IS, ISIS) würden Seite an Seite mit den Ukrainern kämpfen, behauptet ein anderer. Und wenn sie mal in einem Gefecht Boden gutgemacht haben, dann wurden sie nach kürzester Zeit vom Oberkommando wieder zurück an die ursprüngliche Position beordert, ging der Vorwurf weiter. Würde man ihnen die Taktik des Partisanenkrieges erlauben, dann würden nicht nur all jene Männer, die zu Beginn des Krieges der ukrainischen Armee getrotzt und sich später aus der Armee zurückgezogen haben, wieder zu den Waffen greifen, sondern man würde das Problem mit den Naziverbänden auf der anderen Seite der Kontaktlinie schnell erledigen. So ist zumindest die vorherrschende Meinung, die auf breite Zustimmung der anwesenden Männer stößt.

Wohngebäude in Donezk nach Artilleriebeschuss durch ukrainische Streitkräfte, 2. Januar 2017

Auf die Frage hin, ob sie die Behauptung mit konkreten Fakten untermauern können, dass auf der Seite der ukrainischen Streitkräfte Söldner aus NATO-Ländern und IS-Dschihadisten gegen sie kämpfen, holte „Francuz“ einige „Souvenirs“ aus der Schlacht von Debaltsevo aus seiner, wie er sie nennt, „Souvenirsschachtel“ hervor, die er von gefallenen Kämpfern als Trophäe mitgenommen hat. Was er als „Souvenirs“ bezeichnet, gehört zur Erste-Hilfe-Ausrüstung für Kriegsverletzungen, made in U.S.A und Israel. Laut Recherche gehören diese Druckverbände nicht zur Standardausrüstung der NATO oder der US Army und können grundsätzlich in speziellen Armeeshops frei erworben werden, aber aufgrund des hohen Anschaffungspreises für diese qualitativ hochwertige Ausrüstung kann davon ausgegangen werden, dass es sich bei deren Besitzern um ausländische Söldner gehandelt haben muss.

Als die Abenddämmerung langsam aber sicher einsetzt, verändert sich auch die Stimmung in der Einheit spürbar. Die Männer reißen immer noch Witze, lachen und knabbern an Sonnenblumenkernen, aber je dunkler es wird, desto geschäftiger wird es in der Einheit. Die Panzerwesten werden sortiert, der Munitionsvorrat überprüft, die Maschinengewehre geladen und die Panzerfäuste bestückt. Dann folgt nochmal die Frage, ob wir nach wie vor in die Schützengräben mitgehen wollen, ob wir uns der Risiken bewusst sind und dass es keine Möglichkeit gibt, die Stellung zu verlassen, sollte es sich einer von uns plötzlich anders überlegen. Doch wir sind alle bereit, wollen mit eigenen Augen sehen, was es bedeutet, einer in punkto Waffen und Manpower überlegenen ukrainischen Armee gegenüber zu stehen und zu beobachten, was sich jede Nacht entlang der gesamten Kontaktlinie im Donbass abspielt. Die letzten Anweisungen an uns lauten: keine Handys, keine Ausweise und absolute Ruhe auf dem Marsch durch das letzte bisschen Tageslicht, entlang von verlassenen und zerstörten Datschen, zu den ausgehobenen Schützengräben auf dem Hügel vor Avdeevka.

Außer dem gelegentlichen Rattern von Maschinengewehrfeuer ist es noch relativ ruhig hier, während wir zuvor per Funk gehört haben, dass die Bombardierung von Spartak, ein Vorort von Donezk, bereits begonnen hat. In völligem Stillschweigen laufen wir durch ein Feld, das mit einem Schild „Achtung Minen“ markiert ist, durch kniehohes Gras und hoffen dabei, dass die Warnung lediglich der Abschreckung dienen soll. Eine Mine würden wir auf diesem Terrain und bei der Dunkelheit niemals entdecken können. Es ist zwar erst Ende Mai, aber die Nacht ist ziemlich lau und die 13-Kilogramm schwere Schutzausrüstung sorgt dafür, dass wir völlig schweißgebadet oben auf dem Hügel ankommen. Das ist sie also, die Kontaktlinie, an der sich laut Minsker Abkommen kein schweres Kriegsgerät befinden dürfte und wofür eigens eine OSZE-Beobachtermission ins Leben gerufen wurde. Die Realität zeigt aber, dass sich niemand an diese Abkommen hält und die OSZE-Beobachter im Grunde genommen einer Illusion nachjagen.

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Bis kurz nach Mitternacht bleibt es ruhig entlang des gesamten Korridors. Plötzlich erhellen Leuchtgeschosse den Nachthimmel und lautes Donnern beendet die Stille der Nacht. Da das donnern aus nördlicher Richtung kommt, sprich vor uns, ist es die ukrainische Seite, die den „Waffenstillstand“ in dieser Nacht und an diesem Ort gebrochen hat. Doch die Geschosse fliegen über unsere Köpfe hinweg und man hört in einiger Entfernung hinter uns die Explosionen. Spätestens jetzt ist jegliches Anzeichen von Müdigkeit auf einen Schlag aus dem Körper verschwunden und stattdessen mit Adrenalin vollgepumpt. Ich frage mich, ob die Drohne, die nur Minuten vor den Leuchtgeschossen über uns hinweggesurrt ist und sich im Nachhinein als eine Überwachungsdrohne der OSZE entpuppte, ob die irgendetwas davon aufgenommen hat, oder ob der seltsam anmutende zeitliche Zusammenhang vielleicht doch kein Zufall war.

Es ist ein höchst seltsames Gefühl in diesem Schützengraben. Diese Männer hier haben nichts außer ihren Maschinengewehren und zwei Panzerfäuste dabei, bei deren Reichweite ich obendrein noch in Zweifel ziehe, ob sie denn überhaupt die Stellungen treffen kann, wo man auf der anderen Seite des Korridors die Mündungsfeuer der Mörser sehen kann. Dennoch feuert ein Soldat eine solche Rakete ab, was vermutlich mehr als Show für uns gedacht ist, als dass es irgendeinen militärischen Nutzen gehabt hätte. Es führte mir aber vor Augen, wofür das Bataillon hier ist und wie verwundbar die Männer in Wirklichkeit sind: ihre Aufgabe wäre es, einen etwaigen Vormarsch der ukrainischen Streitkräfte aufzuhalten oder zumindest zu erschweren. Gegen den Beschuss durch Panzer, Haubitzen und Mörser aus der Ferne können sie in dieser statischen Position absolut gar nichts ausrichten.

Und wie um diesen Punkt zu unterstreichen, schlägt keine drei Meter von dem Schützengraben, in welchem ich mich mit meiner Übersetzerin eine halbe Stunde zuvor befand, eine Mörsergranate ein. Das war wohl die Reaktion auf den Abschuss der Panzerfaust, da es im Verlauf der weiteren Nacht keinen einzigen Versuch mehr gab, die Stellungen zu beschießen, in welchen wir uns befanden, sondern der Beschuss Zielen in südlicherer Richtung galt.

Am Morgen, nach einer kurzen Pause und anschließendem Frühstück, inspizieren wir bei Tageslicht nochmal die Stellung und das Einschlagsloch der Granate, was allen Anwesenden klarmachte, wieviel Glück wir nur Stunden zuvor hatten. Es ist ein asymmetrischer Krieg, der hier tobt. Wie in einem Schachspiel sind diejenigen an der Front nur Bauern, die als allererste vom Spielfeld verschwinden, während die Könige und Königinnen in letzter Reihe alles ins Spiel werfen, um sich selbst zu retten. Der größte Unterschied ist aber der, dass diese Männer hier, die ihre Heimat verteidigen, sich eines Tages auch gegen ihren eigenen König und Königin wenden könnten, wenn sich dieser Zustand der Ungewissheit noch zu lange hinzieht.