Russische Hacker sollen gestohlene Passwörter von britischen Abgeordneten und Beamten verkauft haben

Russische Hacker sollen gestohlene Passwörter von britischen Abgeordneten und Beamten verkauft haben
Russische Hacker sollen wieder zugeschlagen haben. Diesmal haben sie angeblich Anmeldedaten von Abgeordneten, Diplomaten und leitenden Mitarbeitern der Polizei auf Internetseiten verkauft. Die beschuldigenden Berichte beinhalten jedoch keine Beweise.

Medienberichten zufolge sollen Sicherheits-Anmeldeinformationen von Zehntausenden Regierungsbeamten, darunter 1.000 britischen Abgeordneten und parlamentarischen Mitarbeitern, 7.000 Polizeibeamten und mehr als 1.000 Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes, auf russischsprachigen Hackerseiten verkauft oder getauscht worden sein.

Die Mehrheit der Passwörter soll aus einem Angriff auf das soziale Netzwerk für Geschäftskontakte, LinkedIn, aus dem Jahr 2012 stammen. Damals wurden die Daten von Millionen Nutzern gestohlen.

Chuck Schumer, dienstältester US-Senator des Bundesstaates New York

Das britische Nationale Verbrechens- und Sicherheitszentrum (NCSC) bestätigte dem Guardian zufolge, dass seinen Cyber-Sicherheitshinweisen nach der Entdeckung durch die Times in den jeweiligen Abteilungen Nachdruck verliehen wurde.

Nach dem LinkedIn-Angriff wurde den Benutzern empfohlen, die Passwörter auf der Website und die aller anderen Konten zu ändern, die dieselben Anmeldeinformationen verwendeten.

Die Warnung wurde im Jahr 2016 wiederholt, als offenbar klar wurde, dass die gestohlenen Passwörter von kriminellen Banden verkauft wurden.

Ein britischer Regierungssprecher soll den Vorfall dem Guardian zufolge als „historisch“ bezeichnet und weiter erklärt haben, dass „LinkedIn den Nutzern geraten hat, die Passwörter zu ändern, als es geschehen ist. Jeder, der das Passwort nicht länger verwendet, vermeidet, dass sein Konto geknackt wird.“

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