Schweiz: Rucksack-Verbot auf Konzerten nach Manchester Anschlag

Schweiz: Rucksack-Verbot auf Konzerten nach Manchester Anschlag
Als Reaktion auf den Terroranschlag in Manchester hat der Schweizer Konzertveranstalter Abc Productions beschlossen, keine Rucksäcke mehr auf Konzerten zu erlauben.

Bei einem Konzert von Ariana Grande am 22. Mai in der Manchester Arena hatte der Attentäter Salman Abedi mit einer Bombe 22 Menschen mit in den Tod gerissen. Aus ganz Großbritannien waren die Fans zum Konzert eingereist, darunter viele Kinder mit ihren Eltern. Kaum ein Platz war in der Manchester Arena frei geblieben, die 23.000 Besucher fasst.

Der Veranstalter Abc Productions gab in einer Erklärung an, dass sich das Unternehmen über dessen große Verantwortung bewusst sei und daher ein Rucksack-Verbot einführen wolle. Betroffen sind alle Rucksäcke, Beutel und Taschen. Nur Bauch- und Handtaschen, die kleiner als Din A5 sind, also die Maße 14,8cm x 21cm nicht überschreiten, sollen weiterhin erlaubt sein.

Auch bei den vergangenen beiden Festivals in Deutschland, Rock am Ring und Rock im Park, galt bereits ein striktes Taschen- und Rucksack-Verbot.

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