Radikale Schweizer Moschee muss nach Hasspredigten schließen

Radikale Schweizer Moschee muss nach Hasspredigten schließen
Lausanne, Schweiz, 11.10. 2015.
Nach Hasspredigten mit Aufruf zum Mord, und dem Versuch der Radikalisierung von Jugendlichen, musste in der Schweiz eine Moschee schließen. Diese befindet sich in Winterthur, einem Ort bekannt für den Export von IS-Kämpfern. Den Hinweis zur Hasspredigt gaben muslimische Gemeindemitglieder.

Im Jahr 2015 wurde einem Prediger der An`Nur Moschee in Winterthur vorgeworfen junge Menschen zu radikalisieren. Der Imam bestritt den Vorwurf. Im Juni 2016 dann kam es zu der Festnahme eines Mannes, der enge Verbindungen zu der Moschee unterhielt und der hinter den Radikalisierungsversuchen stand. 

Das Bundeshaus in Bern ist der Regierungssitz der Schweiz. Die Bevölkerung im Berner Kanton hat sich nun gegen zusätzliche Gelder für Flüchtlinge ausgesprochen.

Eine Durchsuchung und weitere Verhaftungen folgten im vergangenen November, nachdem ein Imam dort verkündete, dass Muslime, die nicht am gemeinschaftlichen Gebet teilnehmen, ermordet werden sollten. Im Februar 2017 wurden schließlich zehn Menschen verhaftet, nachdem diese zwei Mitglieder der muslimischen Gemeinde attackierten, die den Journalisten den Tipp zur kontroversen Predigt gegeben hatten. 

Winterthur gilt in der Schweiz als ein Ort der Radikalisierung. Sie ist die sechstgrösste Stadt der Schweiz. Von hieraus sollen sich fünf junge Männer auf den Weg in den Irak und nach Syrien gemacht haben, um für den Islamischen Staat zu kämpfen. Die Schließung der Moschee soll Ende Juni erfolgen. Bereits 2016 hatte sich der Vermieter des Gebäudes geweigert, den Mietvertrag angesichts der Nachrichten um die Moschee zu verlängern. 

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