Manchester nach dem Anschlag: Welle der Solidarität

Manchester nach dem Anschlag: Welle der Solidarität
Manchester, Großbritannien, 23. Mai 2017.
Während eines Pop-Konzerts explodierte in Manchester am Montagabend eine Bombe. Ein Selbstmordattentäter riss 23 Menschen, darunter viele Kinder, mit sich in den Tod. Die Einwohner der Stadt zeigten sich solidarisch und halfen gestrandeten Konzertbesuchern.

Nach dem Anschlag von Manchester, bei dem mindestens 23 Menschen getötet und Dutzende verletzt wurden, schwappte eine Welle von Solidarität durch die britische Stadt. In den sozialen Medien verbreiteten sich unter dem Hashtag #roomformanchester Hilfsbereitschaft und Mitgefühl für die Menschen, die das Konzert der US-Sängerin Ariane Grande besuchten. Rund 21.000 Zuschauer hatten sich dazu in der Manchester-Arena eingefunden. 

Anwohner boten freie Fahrten und Übernachtungsmöglichkeiten für die gestrandeten Konzertbesucher an. Die Behörden hatten als Vorsichtsmaßnahme die Victoria-Zugstation nach den Anschlägen geschlossen. Ein Holiday Inn nahm kurzerhand 60 Jugendliche auf, die aufgrund des Chaos nach dem Anschlag von Familien und Freunden getrennt worden waren. 

Ein junges Mädchen nach dem Anschlag von Manchester mit einem T-Shirt der Sängerin Ariana Grande. Ein Angriff auf die westliche Kultur? Manchester, 23. May  2017.

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