Massenkundgebungen in Rumänien: Präsident Johannis und Protestler stellen sich gegen die Regierung

Massenkundgebungen in Rumänien: Präsident Johannis und Protestler stellen sich gegen die Regierung
Zum ersten Mal seit 1989 ist die rumänische Hauptstadt zum Schauplatz für Massenproteste geworden. Das Bagatellisieren von Korruption in einem Regierungsbeschluss hat schon dem Justizminister sein Amt gekostet. Die Protestler fordern den Rücktritt der gesamten Regierung.

Das Parlament ist gespalten, die Regierung gelähmt und die Bevölkerung aufgebracht. Die Sozialdemokratische Partei Rumäniens, die die Parlamentswahl in Dezember 2016 gewonnen hat, verspielte ihr Vertrauen mit einem von ihr initiierten Regierungsbeschluss, der Korruptionsmissbrauch relativiert. Nun steht das Kabinett zur Disposition. Das Ende der politischen Krise in Bukarest ist bis jetzt nicht in Sicht.  

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