Mann drohte sich in dänischem Asylbewerberheim in die Luft zu sprengen - Festnahme "ohne Drama"

Mann drohte sich in dänischem Asylbewerberheim in die Luft zu sprengen - Festnahme "ohne Drama"
Ein Mann hat gedroht sich in der Asylunterkunft auf der dänischen Insel Funen in die Luft zu sprengen. Polizei- und Rettungskräfte befinden sich vor Ort. Im weiteren Umkreis des Asylzentrums wurde eine Flugverbotszone ausgerufen. Nach Verhandlungen mit der Polizei ergab sich der Mann und ließ sich widerstandslos festnehmen. Als Grund für die Tat nannte er "Liebeskummer".

Bei dem Mann, der sich laut Angaben der dänischen Polizei "ohne Drama" festnehmen ließ, soll es sich um einen 22-jährigen Iraner handeln, der im Asylzentrum in Faaborg lebte. Die zuvor verhängte Flugverbotszone wurde aufgehoben. Nach ersten Befragungen nannte der 22-Jährige "Liebeskummer", als Grund für seine Drohung sich in die Luft zu sprengen.

"Die Person befindet sich derzeit auf dem Dach der Asylunterkunft. Polizei und Rettungskräfte sind vor Ort, das Asylzentrum wurde evakuiert."

So eine aktuelle Pressemitteilung der dänischen Polizei. Das Asylzentrum Nyborg hat Kapazitäten für 500 Personen. Die Polizei hat eine Flugverbotszone für alle Flugzeuge und Drohnen im weiteren Umkreis des Asylbewerberheims verhängt.