Frankreich: Geiselnahme in Kirche, Priester Kehle durchgeschnitten, Geiselnehmer mit IS-Bekenntnis

Französischer Polizist vor dem Rathaus  von Saint-Étienne-du-Rouvray.
Französischer Polizist vor dem Rathaus von Saint-Étienne-du-Rouvray.
Geiselnahme im Norden Frankreichs: Zwei mit Messern bewaffnete Männer sind in Saint-Étienne-du-Rouvray in eine Kirche eingedrungen und haben fünf Geiseln genommen. Anti-Terroreinheiten waren sofort vor Ort. Die Geiselnehmer wurden erschossen, nachdem diese einem Priester die Kehle durchgeschnitten hatten. Nach Angaben von Präsident Hollande sollen sich die Täter nach dem Eindringen in die Kirche auf den IS [Daesh] berufen haben.

In einer Kirche in der nordfranzösischen Stadt Saint-Étienne-du-Rouvray haben zwei mit Messern bewaffnete Männer einen Priester, zwei Nonnen und weitere Anwesende als Geiseln genommen. Dies berichteten lokale Quellen der Nachrichtenagentur Reuters.

Sowohl die Feuerwehr als auch Anti-Terroreinheiten sind vor Ort. Kurz nach dem Eintreffen der Spezialkräfte wurden beide Geiselnehmer erschossen. Zuvor töteten diese jedoch einen 86-jährigen Priester der Kirche, indem sie ihm die Kehle durchschnitten. Eine weitere Geisel wurde schwer verletzt.

Die Geiselnehmer sind während des Morgengottesdienstes in die Kirche eingedrungen und haben auch Besucher der Messe als Geiseln genommen. Französische Spezialkräfte stürmten das Gotteshaus.

Sowohl Frankreichs Präsident Francois Hollande, wie auch Innenminister Bernard Cazeneuve sind auf dem Weg nach Saint-Étienne-du-Rouvray.

Über die Hintergründe der Tat ist bislang nichts bekannt. Die aktuellen Entwicklungen im Livestream: