Britisches Atom-U-Boot stößt mit Frachtschiff zusammen

Britisches Atom-U-Boot in Faslane, Schottland. Am Montag beschloss das Parlament in England, die Atom-U-Boote für knapp 49 Milliarden Euro modernisieren zu lassen.
Britisches Atom-U-Boot in Faslane, Schottland. Am Montag beschloss das Parlament in England, die Atom-U-Boote für knapp 49 Milliarden Euro modernisieren zu lassen.
Laut einem Bericht des britischen Verteidigungsministeriums ist ein britisches Atom-U-Boot während einer Übung vor der Küste Gibraltars am Mittwochmittag mit einem Frachtschiff zusammengestoßen. Am Montag beschloss das Parlament in England, die Atom-U-Boote für knapp 49 Milliarden Euro modernisieren zu lassen.

Vor der Küste Gibraltars stießen ein britisches Atom-U-Boot und ein Handelsschiff zusammen. Daraufhin wurde eine Ermittlung eingeleitet.

Das U-Boot der Astute-Klasse HMS Ambush wiegt 7.400 Tonnen und ist 67 Meter lang. Es ist mit Torpedos und Tomahawk-Marschflugkörpern ausgestattet.

​„Das U-Boot wurde nur äußerlich beschädigt, der Atomreaktor weist aber keine Schäden auf. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt“, hieß es in der Mitteilung des britischen Verteidigungsministeriums. Dem Frachtschiff seien ebenso wenig Schäden zugefügt worden.

Britische Atom-U-Boote sind an der schottischen Westküste stationiert. Mindestens ein Boot befindet sich stets in Alarmbereitschaft auf See.

Das Außenministerium Spaniens forderte von der britischen Regierung eine Erklärung im Zusammenhang mit der Kollision auf See.