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Russland schlägt den USA einen Plan zur Vereitelung von Vorfällen auf See und in der Luft vor

Russland schlägt den USA einen Plan zur Vereitelung von Vorfällen auf See und in der Luft vor
Moskau hat bei den Verhandlungen mit Washington Vorschläge vorgebracht, wie man gefährliche Situationen auf See und in der Luft vereiteln kann, sagte russische NATO-Botschafter, Alexander Gruschko. Nun wartet der Kreml auf die Antwort der amerikanischen Seite.

Der russische NATO-Botschafter, Alexander Gruschko, führte im Interview mit der Zeitung Kommersant aus:

 „Was konkrete Annäherungen angeht, die neulich stattgefunden haben, hat eben Russland bei den Verhandlungen mit der amerikanischen Seite die Vorschläge formuliert, die einige Bestimmungen des bilateralen Abkommens von 1972 über die Verhinderung der Zwischenfälle auf hoher See und dem Luftraum darüber präzisieren.“ 

„Deswegen ist der Ball auf der Seite der Amerikaner. Wir sind auch zum Dialog mit einzelnen NATO-Ländern bereit, die ihr Interesse an der Vervollkommnung dieser bilateralen Mechanismen bekunden“, wird Gruschko in der Zeitung zitiert.

Seinen Worten zufolge beträfen die Ergänzungen die minimale erlaubte Weite, auf die See- und Flugschiffe aneinander herankommen dürfen, sowie die Frequenzen, die man für die Koordinierung der Routen verwenden muss.

Gruschko fügte hinzu, dass Russland der NATO auch vorschlug, die Bestimmung der NATO-Russland-Grundakte anzupassen. Dem Dokument zufolge verpflichtet sich die Allianz, auf die dauerhafte Stationierung von „bedeutenden Kampfkräften“ in Osteuropa zu verzichten:

„Seinerzeit brachte Russland konkrete, in Kennziffern der Grundwaffenarten ausgedrückte Vorschläge ein, was wir unter 'bedeutenden Kampfkräften' verstehen. Die Reaktion der NATO blieb aus“. 

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