Updates Mi, 14:30 Uhr: Anschläge auf das Herz der EU - Angriff in Brüssel gegen Westen gerichtet

Updates Mi, 14:30 Uhr: Anschläge auf das Herz der EU - Angriff in Brüssel gegen Westen gerichtet
Bei insgesamt drei Bombenanschlägen auf den Brüsseler Flughafen Zaventem und die Bahnstation Maalbeek starben vorläufigen Angaben zufolge 34 Menschen, mindestens 230 weitere wurden verletzt. Die Station Maalbeek liegt unweit bedeutender Institutionen der Europäischen Union.

23. März 2016, Mittwoch

  • 14:30 Uhr

Aus der Pressekonferenz der Generalstaatsanwaltschaft in Brüssel ging hervor, dass lediglich Ibrahim al-Bakraoui (Bildmitte) auf dem Bild identifiziert werden konnte. Die Personen links und rechts sind nach wie vor unbekannt.

Ibrahim al-Bakraoui soll sich im Flughafen Zaventem in die Luft gesprengt haben, während sich sein Bruder Khalid in der Metrostation Maalbeek in die Luft sprengte. In der Wohnung der Attentäter wurden Sprengstoff, Chemiekalien und ähnliches sichergestellt.

  • 12:30 Uhr

Die Toten und Verletzten der Brüsseler Anschläge stammen aus rund 40 Ländern, informierte der Außenminister von Belgien, Didier Reynders. Zudem beweise der Angriff auf eine U-Bahnstation im EU-Viertel Brüssels, dass die Angriffe nicht nur Belgien galten, sondern auch, dass sie gegen die EU und den Westen gerichtet waren.

  • 11:45 Uhr

Hintergründe zum festgenommenen dritten Attentäter vom Brüsseler Flughafen:

Nadschim Laachraoui ist 24 Jahre alt. Er wurde in Marokko geboren und wuchs in Brüssel auf, wo er eine weiterführende katholische Schule besuchte, an der er elektromechanisches Ingenieurwesen studierte, schrieb die New York Times.

2013 reiste Laachraoui laut dem US-Fernsehsender CNN nach Syrien.

  • 11:25 Uhr

Eine Bild von einer Überwachungskamera des Brüsseler Flughafens zeigt die drei Verdächtigen hinter den gestrigen Anschlägen, links die Gebrüder al-Bakraoui und rechts der heute Vormittag gefasste Nadschim Laachraoui.

  • 11:07 Uhr

Der dritte Attentäter, Nadschim Laachraoui, der Brüsseler Anschläge, die sich am Dienstag ereigneten, soll einem Bericht der belgischen Zeitung DH zufolge im Brüsseler Vorort Anderlecht von Sicherheitskräften festgenommen worden sein.

  • 10:30 Uhr

Die Brüder Khalid und Ibrahim el-Bakraoui seien Strafverfolgungsbehörden wegen organisiertem Verbrechen bekannt gewesen, heißt es vom Fernsehsender RTBF. Khalid soll in Belgien unter falscher Identität eingereist sein.

Der dritte Verdächtige hinter dem Anschlag auf den Brüsseler Flughafen sei Nadschim Laachraoui, 24 Jahre alt, informierte die belgische Tageszeitung DH. Ferner stimmen Laachraouis DNA mit Hinweisen, die bei den Pariser Anschlägen 2015 sichergestellt wurden, überein. Zusammen mit Salah Abdeslam, dem Drahtzieher der Anschläge in Paris, reiste er im September 2015 nach Ungarn, heißt es.

  • 10:00 Uhr

Terroristen planen weitere Attentate innerhalb von Europa, erklärte des US-Außenministerium im Zeichen der Brüsseler Anschläge am Dienstag.

  • 9:30 Uhr

Es werde vermutet, dass die Selbstmordattentäter, die sich im Brüsseler Flughafen in die Luft sprengten, Geschwister sind, die bereits im Zusammenhang mit dem Drahtzieher der Pariser Anschläger, Salah Abdeslam, polizeilich gesucht wurden, geht aus einem Bericht des Fernsehsenders heute RTBF früh hervor. Der Sender zitierte Polizeiquellen.

Laut RTBF sollen die Verdächtigen Khalid und Ibrahim el-Braoui heißen. Khalid soll noch vergangene Woche ein Apartment in Brüssel unter falschem Namen angemietet haben. Dort stellte die Polizei Fingerabdrücke von Abdeslam nach einer Razzia sicher.

Die Polizei vermochte Abdeslam am 18. März in Brüssel festzunehmen.

22. März 2016, Dienstag

  • 18:55

Es finden Razzien in ganz Belgien statt, zitiert die Nachrichtenagentur AP den belgischen Staatsanwalt Frederic Van Leeuw. Außerdem würden mögliche Verbindungen zwischen den Brüsseler und den Pariser Anschlägen untersucht, so der Beamte.

  • 18:49 Uhr

Die belgische Polizei fahndet nach diesem Mann, der sich kurz vor den Anschlägen am Flughafen aufhielt und wahrscheinlich der Träger des später entschärften Sprengsatzes war, den er aber nicht zündete. Der Mann wurde beim Hinausrennen aus dem Flughafen beobachtet.

  • 16:55 Uhr

Belgiens Königshaus hat bestätigt, dass König Philippe eine Rede an das belgische Volk, anlässlich der Anschläge in Brüssel im Fernsehen um sieben Uhr lokaler Zeit halten wird.

  • 16:48 Uhr

Der US-amerikanische Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders forderte, dass die "internationale Gemeinschaft näher zusammenrücken sollte, damit der IS besiegt wird."

  • 16:47 Uhr

In einer gemeinsamen Stellungnahme haben die Staatschefs der EU erklärt, der terroristische Angriff in Brüssel stärke ihre Entschlossenheit, europäische Werte zu verteidigen. Dies berichtete Reuters.

  • 16:41 Uhr

Die US-amerikanische Polzei hat ihre Präsenz in zahlreichen Metropolregionen erhöht, darunter Washington DC, Los Angeles und New York.

  • 16:33 Uhr

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat sich zum Angriff in Brüssel bekannt. Die der Terrormiliz nahestehende Nachrichtenagentur Amaq bezog wie folgt Stellung:

"Kämpfer des Islamischen Staates führten am Dienstag eine Reihe von Bombenangriffen mit Selbstmordgürteln und anderen Waffen durch. Dabei wurden ein Flughafen und eine zentrale U-Bahnstation ins Visier genommen. Die Kämpfer eröffneten das Feuer innerhalb des Zaventem-Flughafens, bevor einige ihre Bombengürtel auslösten. Auch in der Maalbeek-U-Bahnstation starb einer als Märtyrer mit seinem Bombengürtel."

  • 16:25 Uhr

Amin Awad, der UN-Flüchtlingskoordinateur für Syrien, warnte davor, Flüchtlinge, die vor Krieg und Gewalt fliehen, an dem Anschlag mit schuldig zu machen.

"Jeden in einen Topf zu werfen und Flüchtlinge als Sicherheitsrisiko zu denunzieren, ist nicht richtig", zitierte ihn AP. "Jegliche Art von Feindseligkeiten gegenüber Flüchtlingen wegen des Angriffs in Brüssel oder Paris ist fehl am Platz".

  • 16:04 Uhr

Sicherheitsbeamte glauben, dass mindestens ein Selbstmordgürtel im Brüsseler Flughafen detonierte, teilte ein namentlich nicht genannter höherer US-Beamter der Nachrichtagentur AP mit.

  • 15:59 Uhr

Der britische Premierminister, David Cameron, hat im Rahmen seines Twitterauftritts bekanntgegeben, dass die Regierung die Polizeipräsenz an Flughäfen, Häfen, in den Londoner U-Bahnen und Bahnhöfen erhöht habe.

  • 15:54 Uhr

Belgiens Innenminister, Jan Jambon, hat die nächsten drei Tage zu Staatstrauertagen ausgerufen.

  • 14:33 Uhr

"Ich war ganz in der Nähe, als die Bombe in der Nähe der Maalbek-U-Bahnstation in die Luft ging, welche nur einige wenige hundert Meter von Institutionen der Europäischen Union entfernt hier in Brüssel liegt", sagte Simon Marks, ein freier Journalist, gegenüber RT. Der U-Bahn-Angriff erfolgte nur eine halbe Stunde später, nachdem zwei Explosionen die Abflughalle des Brüsseler Stadtflughafens erschütterte. Eine Explosion soll womöglich von einem Selbstmordattentäter verursacht worden sein.

  • 14:24 Uhr

Belgiens Atomkraftwerk Tihange wurde aus Sicherheitsgründen evakuiert, hat der öffentliche Sender VTM berichtet. "Die Polizei hat das AKW Tihange räumen lassen", teilte VTM unter Berufung auf Polizeiquellen mit.

Insgesasmt wurde die Sicherheit an allen AKW-Stätten in Belgien aufgestockt, informierte der Pressesprecher des Bundesamtes für Nuklearkontrolle gegenüber der Nachrichtenagentur Sputnik.

  • 14:08 Uhr

Sicherheitskräfte sprengen unter kontrollierten Bedingungen eine zuvor beim Anschlag nicht detonierte Bombe im Brüsseler Flughafen.

  • 14:06 Uhr

Das inzwischen viral gegangene Video dokumentiert die Momente im Flughafen Zaventem nach der Detonation der zwei Bomben der mutmaßlichen IS-Terroristen.

  • 13:59 Uhr

Ein nicht detonierter Selbstmordgürtel wurde am Flughafen von Brüssel gefunden, berichtete der flämische Fernsehsender VTM. Behörden gehen davon aus, dass der Gürtel einem dritten Terroristen gehörte, der vom Ort des Geschehens fliehen konnte.

  • 13:53 Uhr

Das Video auf dem Microbloggingdienst Twitter zeigt belgische Polizisten, die auf einem Dach in Brüssel nach verdächtigen Hinweisen Ausschau halten.

  • 12:41 Uhr

In Reaktion auf die Angriffe hat die Europische Kommission ihre Fahnen in Brüssel auf Halbmast gesetzt.

  • 12:37 Uhr

Der französische Präsident Francois Hollande hat seine Solidarität mit Belgien ausgedrückt. Er sagte, ganz Europa fühlt den Angriff auf Brüssel mit.

  • 12:30 Uhr

In Solidarität mit den Bürgern Brüssels wird Paris den Eiffel-Turm am Dienstagnacht erleuchten

  • 12:27 Uhr

Dieses Video zeigt, wie Passagiere aus der U-Bahn fliehen, nachdem eine Bombe in der Bahnstation Maalbeek detonierte.

  • 12:23 Uhr

Polizei und Militär rücken im Zentrum Brüssels zum Schutz der EU-Institutionen auf.