Ukrainische Militärs stehlen beim Mauerbau mehr als 270.000 US-Dollar

Ukrainische Militärs stehlen beim Mauerbau mehr als 270.000 US-Dollar
Ukrainische Militärs kümmern sich mehr um das eigene Einkommen als um die angebliche russische Bedrohung. Beim Bau der Mauer zu den Volksrepubliken wurden Baukosten gespart und Container statt Stahlbeton verbaut.

Die Staatsanwaltschaft hat einen Prozess gegen ukrainische Militärs angestrengt, denen die Unterschlagung von Haushaltsmitteln vorgeworfen wird. Sie sollen sieben Millionen Hrywnja beim Aufbau der Mauer in der Region von Donezk gestohlen haben, heißt es vom Ausschuss für Wirtschaftsstraftaten der ukrainischen Polizei. Dies entspricht aktuell 274.000 US-Dollar.

„Dem Bauplan zufolge sollten die Anlagen mit Stahlbetonbauteilen verstärkt werden, sie wurden aber mit viel billigeren Schiffscontainern gebaut“, heißt es bei den Ermittlern. Im Rahmen des Vertrags mit der Gemeinde Wolyn sollten die Privatfirmen in drei Gebieten der Region Donezk auch Beobachtungstürme errichten und Unterstände ausrüsten.

Vermutlich verringerten die angeklagten Militärs die tatsächlichen Kosten beim Mauerbau und ließen die sieben Millionen Hrywnja verschwinden. Daraufhin leitete die Militärstaatsanwaltschaft des zuständigen Militärbezirks von Donezk ein Strafverfahren wegen „Veruntreuung, Unterschlagung von Haushaltmitteln und Missbrauch der Dienststellung“ ein.

Nun sollen die Ermittlungen die Schuldigen zur Verantwortung ziehen und den dem Staat zugefügten Schaden ersetzen. Den Angeklagten drohen zwischen sieben und zwölf Jahren Haft sowie ein 3-jähriger Verlust der Amtsfähigkeit und die Beschlagnahmung ihres Eigentums.