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Putin: US-Raketenschild in Europa dient Neutralisierung Russlands - Entwicklung neuer Offensivwaffen

Putin: US-Raketenschild in Europa dient Neutralisierung Russlands - Entwicklung neuer Offensivwaffen
Vitaly V. Kuzmin/CC BY-SA 3.0
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Dienstag bekannt gegeben, dass Russland Waffen entwickeln würde, die kein US-amerikanisches Raketenschild aufhalten könne. Dies geschah in Reaktion auf Washingtons Plan, in Europa ein Raketenschild zu errichten, um Russlands nukleares Abschreckungspotenzial zu neutralisieren.

U.S. Navy Petty Officer 1st Class Chad J. McNeeley

„Wie wir bereits wiederholt mitgeteilt haben, werden wir uns […] auf offensive Systemfähigkeiten konzentrieren, die jedes Raketenabwehrsystem durchbrechen können“, betonte Putin in seiner Rede während eines Treffens mit Vertretern der heimischen Verteidigungsindustrie in der nordkaukasischen Stadt Sotschi.

Seit Jahren stellt sich Moskau gegen Pläne der NATO, ein Raketenabwehrsystem in Europa und damit quasi vor der Haustür Russlands zu errichten. Die NATO rechtfertigt die Maßnahme mit der Argumentation, dass das Schild Europa vor dem Iran schützen wolle. De facto richte sich das System jedoch weniger gegen iranische Raketen, sondern vielmehr gegen russische Sicherheitsinteressen, wendet Moskau ein. 

„Verweise auf die iranische und nordkoreanische Atomraketenbedrohung sind nur ein Vorwand“, fügte Putin hinzu. 

Die „wahre Absicht“ hinter dem Raketenschild ist, das „strategische Nuklearpotenzial [von Russland] zu neutralisieren“, schloss er. 

Amerikanische B61-Nuklearbomben. Quelle: United States Department of Defense (SSGT Phil Schmitten), gemeinfrei

Anfang dieses Jahr drohte Russland, Nuklearwaffen in die russische Exklave Kaliningrad zwischen Polen und Litauen zu verlegen, sollte der Westen weiterhin eine militärische Schwerpunkt-Verschiebung gen Osteuropa vollziehen. 

Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen haben sich infolge der Ukraine-Krise deutlich verschlechtert. Von einer Neuauflage des Kalten Krieges will jedoch trotzdem keine der beiden Seiten sprechen.

 

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