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Nach Terroranschlag in Wien: Radikale Moscheen werden geschlossen

Nach Terroranschlag in Wien: Radikale Moscheen werden geschlossen
3. November 2020: Bundeskanzler Sebastian Kurz kniet während der Kranzniederlegung in der Wiener Innenstadt nieder
Österreichs Innenminister Nehammer und Kultusministerin Raab kündigen nach dem islamistischen Terroranschlag in Wien die Schließung von radikalen Moscheen an. Die Entscheidung fiel nach einem Krisentreffen mit dem Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft.

Der österreichische Innenminister Karl Nehammer und die österreichische Kultusministerin Susanne Raab (beide ÖVP) kündigten die Schließung radikaler Moscheen nach dem islamistischen Terroranschlag in Wien an.

Offiziere des Spezialeinsatzkommandos (SEK). 16. Juni 2020 (Symbolbild)

Dies wurde nach einem Krisentreffen mit dem Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Ümit Vural, angeordnet. Medienberichten zufolge sind derzeit zwei Moscheen in den Wiener Bezirken Meidling und Ottakring betroffen. 

Am Freitag wurde bekannt, dass sechs der 16 im Zusammenhang mit dem Terroranschlag festgenommenen Männer wieder freigelassen wurden. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Nina Bussek, sagte, der Verdacht gegen sie sei nicht bestätigt worden. Für die acht anderen Männer wurde ein Antrag auf Untersuchungshaft gestellt. Zwei weitere wurden noch in keinem Gefängnis untergebracht. Diese Personen stehen unter dem Verdacht, an dem Terroranschlag in Wien beteiligt gewesen zu sein.

Am Montag hatte ein Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat vor einer Synagoge in der Seitenstettengasse in Wien das Feuer eröffnet. Infolge der Schießerei starben vier Menschen, mehr als 20 weitere wurden teils schwer verletzt. Der Täter selbst starb durch Polizeischüsse. Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz sprach von einem "widerwärtigen Terroranschlag".

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