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Wien: Getöteter Attentäter war vorbestraft wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung

Wien: Getöteter Attentäter war vorbestraft wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung
Der Attentäter, der nach dem Anschlag in der Wiener Innenstadt von der Polizei erschossen worden ist, war 20 Jahre alt, hatte nordmazedonische Wurzeln und war einschlägig wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorbestraft.

Das teilte Österreichs Innenminister Karl Nehammer der Nachrichtenagentur APA am Dienstag mit.

Der Angreifer besaß nach Angaben von Nehammer neben der österreichischen auch die nordmazedonische Staatsbürgerschaft. "Er war mit einer Sprengstoffgürtel-Attrappe und einer automatischen Langwaffe, einer Faustfeuerwaffe und einer Machete ausgestattet, um diesen widerwärtigen Anschlag auf unschuldige Bürgerinnen und Bürger zu verüben", erklärte der Innenminister.

Der Minister erklärte weiter, es habe umfangreiche Razzien im Umfeld des Täters gegeben. Mehrere Personen seien festgenommen worden.

Die österreichische Regierung beschloss am Dienstag eine dreitägige Staatstrauer zum Gedenken an die Opfer des Terrorakts, die bis einschließlich Donnerstag gelten soll. Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte vor dem Kabinett:

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Opfern, den Verletzten und den Angehörigen in diesen besonders schweren Stunden für die Republik Österreich.

Der Kanzler sagte weiter, dass die Ereignisse das Land schwer erschüttert und betroffen gemacht hätten. Der Angriff sei eine "abscheuliche Tat" und ein "Anschlag auf die Freiheit und Demokratie der Republik Österreich".

Für Dienstagmittag ist eine "Minute des stillen Gedenkens" angesetzt worden. Die Schulen des Landes sollen am Mittwoch vor Unterrichtsbeginn eine Gedenkminute einhalten.

Bei der Terrorattacke am Montagabend waren mindestens vier Passanten getötet worden. 17 Menschen liegen mit Verletzungen im Krankenhaus, sieben von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand. Laut einer Sprecherin des Klinikverbandes haben sie neben Schuss- zum Teil auch Schnittverletzungen erlitten. 

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