Europa

Merkel: "Der islamistische Terror ist unser gemeinsamer Feind"

Nach dem Terroranschlag in Wien am Montagabend, dem vier Menschen zum Opfer gefallen sind, hat die deutsche Bundeskanzlerin Österreich die Solidarität Deutschlands zugesichert. Der islamistische Terror sei der gemeinsame Feind beider Länder, so Merkel.
Merkel: "Der islamistische Terror ist unser gemeinsamer Feind"Quelle: AFP © / Hannibal Hanschke

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Österreich nach dem Terroranschlag von Wien in ungewohnt deutlichen Worten die Solidarität Deutschlands bekundet. Merkel erklärte laut einer Mitteilung des Regierungssprechers Steffen Seibert auf Twitter:

Der islamistische Terror ist unser gemeinsamer Feind. Der Kampf gegen diese Mörder und ihre Anstifter ist unser gemeinsamer Kampf. Wir Deutsche stehen in Anteilnahme und Solidarität an der Seite unserer österreichischen Freunde.

Sie sei "in diesen schrecklichen Stunden" in Gedanken bei den Wienern und den Sicherheitskräften, so Merkel. Ihr Mitgefühl gelte den Angehörigen der Opfer, den Verletzten wünsche sie vollständige Genesung.

Bundesaußenminister Heiko Maas schrieb auf Twitter:

Erschreckende Meldungen erreichen uns aus Wien. Auch wenn das Ausmaß des Terrors noch nicht absehbar ist: Unsere Gedanken sind bei den Verletzten und Opfern in diesen schweren Stunden. Wir dürfen nicht dem Hass weichen, der unsere Gesellschaften spalten soll.

Bei der Terrorattacke in Wien am Montagabend kamen vier Passanten und ein Attentäter ums Leben. 17 Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

Mehr zum Thema - Terror in Wien: Zahl der Opfer erhöht sich auf vier – Angeschossener Polizist außer Lebensgefahr

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team