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Mutmaßlicher Täter der Schießerei in Lyon wieder freigelassen

Mutmaßlicher Täter der Schießerei in Lyon wieder freigelassen
Die Hintergründe des Anschlags auf den orthodoxen Priester in Lyon sind weiterhin unklar.
Der Tatverdächtige der Schießerei in der französischen Stadt Lyon wurde von der Staatsanwaltschaft wieder freigelassen. Man habe "keine Gründe, ihn weiter in die Ermittlungen einzubeziehen". Die Hintergründe der Tat sind noch weiterhin unklar.

Nachdem ein Tatverdächtiger nach den lebensgefährlichen Schüssen auf einen orthodoxen Priester in der französischen Stadt Lyon festgenommen wurde, ist der Verdächtige nun seit dem frühen Sonntagmorgen wieder frei. Die Nachrichtenagentur AFP teilte unter Bezug auf Justizkreise mit, dass es keine Gründe gebe, ihn weiter in die Ermittlungen mit einzubeziehen.

Sunnitische Muslime verbrennen in Karatschi eine französische Nationalflagge mit einem durchgestrichenen Bild des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. 27. Oktober 2020.

Des Weiteren sei der Gesundheitszustand des Mannes nicht mit einer weiteren polizeilichen Inhaftierung vereinbar. In einer Erklärung der Staatsanwaltschaft Lyon heißt es dazu:

Der Arzt, der diese Person untersuchte, kam tatsächlich zu dem Schluss, dass sein Gesundheitszustand nicht mit einem Polizeigewahrsam vereinbar war. Er wurde notgedrungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Bei einer Schießerei in der französischen Stadt Lyon wurde ein orthodoxer Priester schwer verletzt. Als der Geistliche dabei war, die Kirchentür abzuschließen, gab ein Unbekannter zwei Schüsse auf ihn ab. Ein Schuss soll den Mann in die Leber getroffen haben. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen versuchten Mordes eingeleitet, aber die Hintergründe der Tat sind noch immer unklar.

Die Schießerei ereignete sich in der Zeit einer Reihe islamistischer Anschläge: Am Donnerstag starben bereits bei einer Messerattacke im französischen Nizza drei Menschen, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach dazu von einem "islamistischen Anschlag". Im Fall des Angriffs auf den Priester in Lyon hatten die Anti-Terror-Fahnder der französischen Staatsanwaltschaft allerdings noch keine Ermittlungen übernommen, denn auch ein persönliches Motiv wäre hinter dieser Tat denkbar.

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