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Türkisches Gericht verurteilt Mitarbeiter des US-Konsulats zu Gefängnisstrafe

Türkisches Gericht verurteilt Mitarbeiter des US-Konsulats zu Gefängnisstrafe
Justizpalast, das Gerichtsgebäude von Çağlayan in Istanbul, Türkei, 8. Januar 2018. Symbolbild
Das türkische Schwurgericht verurteilte den Mitarbeiter des US-Generalkonsulats zu mehr als fünf Jahren Haft. Er wird beschuldigt, mit der in der Türkei inzwischen als Terrororganisation eingestuften Gemeinde des Predigers Fethullah Gülen zusammengearbeitet zu haben.

Ein türkisches Gericht hat einen Mitarbeiter des US-Konsulats in Istanbul zu mehr als fünf Jahren Gefängnis verurteilt. 

Erneut viele Festnahmen angeblicher Terrorverdächtiger in der Türkei (Symbolbild)

Im Verfahren gegen den Mitarbeiter des US-Generalkonsulats in Istanbul Nazmi Mete Cantürk, seine Ehefrau und seine Tochter wurde das Urteil verkündet. Nazmi Mete Cantürk wurde zu fünf Jahren, zwei Monaten und fünfzehn Tagen verurteilt. Seine Tochter Kevser İrem Cantürk und seine Frau Sevim Cantürk wurden dagegen freigesprochen.

Nazmi Mete Cantürk wird beschuldigt, die Organisation des Predigers Fethullah Gülen unterstützt zu haben. Fethullah Gülen, der im Exil in Pennsylvania in den USA lebt, wird für den missglückten Putsch in der Türkei in der Nacht vom 15. auf den 16. Juli 2016 verantwortlich gemacht. 

An der Hauptverhandlung nahmen auch die Generalkonsulin Daria Darnall, der Leiter der US-Botschaft Jeffrey M. Hovenier sowie weitere Mitarbeiter des Konsulats teil.

In seiner abschließenden Rede zu seiner Verteidigung sagte Nazmi Mete Cantürk, dass er kein Verbrechen begangen und nur seine Pflicht getan habe.

Es wurde festgestellt, dass ich diese Straftat nicht begangen habe. In den bisherigen Ermittlungen wurde kein Verfahren eröffnet. Siebzehn Monate in Hausarrest zu bleiben, hat mich zutiefst verletzt.

Seiner Pflicht nachkommend habe er Sicherheitsermittlungen für den Schutz des Amts und des Konsulatssitzes betrieben. Er habe außerdem amtliche Treffen und Gespräche führen müssen.

Wenn US-amerikanische Einheiten Verbindungen mit dem türkischen Staat aufnehmen wollten, habe es zu seinen Aufgaben gehört, Treffen mit der Polizeidirektion in Istanbul aufzunehmen und sich mit der Sondereinheit und der Leitung der Verkehrseinheiten zu treffen, um die Sicherheit der Treffen mit dem Konsulat zu gewährleisten.

Cantürk bestritt jeden Kontakt und jede Verbindung zum Prediger Fethullah Gülen und zu seiner Gemeinde, der die türkische Regierung die Organisation und Durchführung des Militärputsches vom 15./16. Juli 2016 vorwirft. Die Türkei stuft die organisierte Gemeinde Fethullah Gülens inzwischen als Terrororganisation ein. 

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