icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Minsk: Ausschreitungen zwischen Polizei und Demonstranten

Minsk: Ausschreitungen zwischen Polizei und Demonstranten
Archivbild
Die weißrussische Polizei hat Blendgranaten eingesetzt, um Demonstranten zu zerstreuen, die unterwegs zur Residenz des Präsidenten Alexander Lukaschenko im Zentrum von Minsk waren. Tausende von Menschen haben gegen ihn und seine Regierung in den Straßen von Minsk und anderen Städten demonstriert.

Bei den Protesten gegen den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko in Minsk hat die Polizei Blend- und Lärmgranaten gegen Demonstranten eingesetzt. Augenzeugen berichteten im Nachrichtenkanal Telegram von mehreren Verletzten. Das Innenministerium bestätigte am Sonntag den "Einsatz der Spezialmittel gegen gewaltbereite Demonstranten". Sie sollen zuvor eine Absperrung durchbrochen haben.

Auf Videos waren Schuss- und Explosionsgeräusche zu hören sowie Blitzlichtgewitter zu sehen. Die Erschütterungen lösten in dem betroffenen Viertel Alarmanlagen an vielen Autos aus. Es gab mehrere Festnahmen.

Zuvor hatten die Menschen in Minsk und anderen Städten gegen Lukaschenko demonstriert. Die Demonstrationsveranstalter sprachen davon, dass allein in Minsk mehr als 100.000 Personen an der Demonstration teilnahmen.

Die landesweiten Proteste waren Teil der wöchentlichen Anti-Lukaschenko-Demonstrationen, die seit den Präsidentschaftswahlen Anfang August fast drei Monate lang andauerten und zeitweise nur eine Handvoll Menschen anzogen. Diesmal kamen jedoch Tausende nach Minsk, um den Vorabend des Datums zu feiern, das von der Opposition als sogenanntes "Ultimatum" gesetzt worden war. Die Opposition behauptet, die Wahlergebnisse seien gefälscht worden und fordert den Rücktritt des Präsidenten.

(dpa/rt)

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen