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Medienberichte: Britischer Premier Boris Johnson plant Rücktritt wegen zu niedrigem Gehalt

Medienberichte: Britischer Premier Boris Johnson plant Rücktritt wegen zu niedrigem Gehalt
Der britische Premierminister Boris Johnson soll Berichten zufolge in Erwägung ziehen, seinen Posten im kommenden Frühjahr aufzugeben. Johnson habe Schwierigkeiten, von einem jährlichen Gehalt von rund 150.000 Pfund zu leben, heißt es aus seinem Umfeld.

Großbritanniens Premier Boris Johnson plant angeblich, sein Amt nach dem abgeschlossenen Brexit und der Überwindung der schlimmsten Phase der COVID-19-Pandemie niederzulegen. Dies berichtet die britische Zeitung Daily Mirror. Der Premierminister gehe davon aus, dass er beide Aufgaben in etwa sechs Monaten schaffen kann, hieß es.

Als Grund für diesen verfrühten Abgang vermuten einige namentlich nicht genannte Tory-Abgeordnete das zu niedrige Gehalt des Premierministers. Johnson empfinde sein Gehalt im Vergleich zu seiner früheren Beschäftigung als enttäuschend, hieß es. Er habe sich privat darüber beschwert, dass er von 150.000 Pfund (rund 165.000 Euro) pro Jahr leben müsse. Dem Bericht zufolge kann Johnson es zudem nicht verkraften, dass seine Vorgängerin Theresa May, die ebenfalls vorzeitig zurückgetreten ist, nachdem ihr eigener Brexit-Deal vom Parlament abgelehnt wurde, mit Vorlesungen seitdem eine Million Pfund verdient hat. Johnson glaube, dass er damit mindestens doppelt so viel Geld verdienen könne.

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson kehrt in die Downing Street zurück, am 6. Oktober 2020.

Johnson wurde kurz bevor er Premierminister wurde für zwei gehaltene Reden in einem Monat tatsächlich mit 160.000 Pfund großzügig entschädigt. Als Kolumnist der Zeitung Daily Telegraph hatte er darüber hinaus ein stabiles Einkommen von 23.000 Pfund monatlich, was 276.000 Pfund pro Jahr entspricht.

Bereits im Jahr 2019, als Johnson die Position des Premierministers übernehmen wollte, berichtete die Zeitung Sunday Times, dass er sein Einkommen von insgesamt 829.000 Pfund nicht werde halten können. Dies war die Summe, die er im vorherigen Jahr durch eine Kombination seiner Gehälter als Abgeordneter und Kolumnist, einschließlich der Einnahmen aus öffentlichen Reden und Lizenzgebühren, verdient hatte.

Einige von Johnsons Kindern, einschließlich sein sechs Monate alter Sohn Wilfred, sind von finanzieller Unterstützung abhängig, sagte einer der Abgeordneten dem Daily Mirror und fügte hinzu, dass Johnson auch seiner Ex-Frau Marina Wheeler einen erheblichen Teil seines Einkommens als Unterhalt zahlen muss.

Auch wenn Johnson seine Position angeblich nicht als lohnend genug ansieht, gibt es keinen Mangel an Kandidaten, die bereit sind, seinen Platz einzunehmen. Schatzkanzler Rishi Sunak, Außenminister Dominic Raab, Kabinettsleiter Michael Gove sowie der frühere Gesundheitsminister Jeremy Hunt und der ehemalige Verteidigungsminister Penny Mordaunt stehen auf der Liste der potenziellen Aspiranten für die Position.

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