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Protestmarsch in Belarus – Polizei gibt Warnschüsse in Luft ab

Protestmarsch in Belarus – Polizei gibt Warnschüsse in Luft ab
Sicherheitsbeamte in Minsk, Belarus, am 18. Oktober 2020.
Tausende von Menschen gingen am Sonntag wieder in Belarus gegen die Regierung auf die Straße. Bei nicht genehmigten Protesten kam es vereinzelt zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dutzende wurden Berichten zufolge festgenommen.

Mit einem weiteren Protestmarsch haben in Belarus Menschen am Sonntag gegen die Regierung von Staatschef Alexander Lukaschenko demonstriert. Begleitet von einem großen Aufgebot an Polizei und Militär zog die von den Organisatoren als "Partisanenmarsch" bezeichnete Demonstration durch die Hauptstadt Minsk. Wiederholt stießen die Teilnehmer dabei auf Absperrungen, die von der Bereitschaftspolizei errichtet wurden und änderten während des Marsches mehrmals ihren Kurs. 

Szene aus Minsk am 11. Oktober. Mitglieder einer Sondereinheit versuchen Protestler mit Knüppeln und Pfefferspray zu zerstreuen.

Bei der nicht genehmigten Aktion der Opposition in Minsk forderte die Polizei die Demonstranten auf, sich zu zerstreuen, und warnte vor der Möglichkeit, auch schärfere Mittel einzusetzen. Berichten zufolge hätten Sicherheitskräfte Gummigeschosse in die Luft gefeuert, nachdem die Demonstranten begonnen hatten, Steine auf sie zu werfen. Auch in anderen Städten gab es Aktionen. Erneut wurden viele Demonstranten festgenommen.

Es heißt, dass der mobile Internetzugang während der Proteste von den Behörden in der gesamten Hauptstadt für etwa vier Stunden gestört worden sei. Darüber hinaus wurden einige U-Bahn-Stationen abgeriegelt. Sowohl der Internetzugang als auch die Pendlernetze waren nach dem Ende des Marsches wieder vollständig intakt.

Bekannt wurde zudem, dass Ilja Salej, der Anwalt der inhaftierten Protestführerin Marija Kolesnikowa in den Hausarrest entlassen wurde.

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