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Frankreich: Mann auf offener Straße enthauptet

Frankreich: Mann auf offener Straße enthauptet
Symbolbild
Der Vorfall soll sich in Conflans-Sainte-Honorine nordwestlich von Paris am späten Freitagnachmittag ereignet haben. Der mutmaßliche Täter soll zuvor "Allah ist groß" gerufen haben. Er wurde von Polizeibeamten angeschossen und schwer verletzt.

Ein Mann ist Berichten zufolge in der Nähe von Paris auf offener Straße enthauptet worden. Der Vorfall soll sich in Conflans-Sainte-Honorine nordwestlich von Paris am späten Freitagnachmittag ereignet haben, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP. Die Polizei schrieb auf Twitter, dass dort aktuell ein Einsatz laufe und die Menschen den Bereich meiden sollten.

Der französische Präsident Emmanuel Macron bezeichnete den Mord als Terrorakt. Der mutmaßliche Attentäter wollte, so Macron, die Republik angreifen. Den "Terroristen" werde es aber nicht gelingen, Frankreich zu spalten. Später postete er auf Twitter:

Sie werden nicht durchkommen.

Der mutmaßliche Angreifer soll in der nahe gelegenen Stadt Éragny-sur-Oise von der Polizei verletzt worden sein, so die Agentur weiter. Auch hier warnte die Polizei via Twitter, den Bereich zu meiden.

Verschiedene französische Medien berichteten, dass der mutmaßliche Angreifer ein achtzehnjähriger Tschetschene aus Moskau sein soll. Die russische Botschaft teilte der Agentur RIA Nowosti mit, dass sie noch keine Anfragen der französischen Behörden dazu erhalten habe.

Innenminister Gérald Darmanin, der sich auf dem Weg nach Marokko befand, kehrte sofort nach Paris zurück und eröffnete eine Krisenabteilung "in Verbindung mit dem Präsidenten der Republik und dem Premierminister", twitterte er.

Der Vorfall soll sich gegen 17 Uhr in der Nähe einer Schule ereignet haben. Polizeibeamte versuchten, einen mit einem weißen Gegenstand bewaffneten Mann aufzuhalten. Medienberichten zufolge behauptete der Mann gegenüber den Beamten, ein Lehrer zu sein.

Augenzeugen hätten laut der Nachrichtenagentur Reuters berichtet, der Angreifer habe "Gott ist groß" auf Arabisch gerufen. Der mutmaßliche Täter sei in der nahe gelegenen Stadt Éragny-sur-Oise von der Polizei angeschossen und schwer verletzt worden, hieß es am Abend aus Ermittlerkreisen. Die Hintergründe des Vorfalls waren zunächst unklar.

Frankreich wird seit Jahren von islamistischen Anschlägen erschüttert – dabei starben mehr als 250 Menschen.

Bei dem Opfer soll es sich um einen Geschichtslehrer handeln, der Mohammed-Karikaturen im Unterricht zeigte, so die französische Polizei. Der Bürgermeister von Éragny, Thibault Humbert, sprach von einer "unglaublichen Gewalttat". Er lobte die Polizisten für ihr schnelles Handeln, sodass "die Person neutralisiert" werden konnte.

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