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Nach Verabschiedung des Gesundheitsnotstands kündigt Macron Ausgangssperren an

Nach Verabschiedung des Gesundheitsnotstands kündigt Macron Ausgangssperren an
Eine Familie schaut die Ankündigung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Mittwochabend (14. Oktober) im Fernsehen an.
Am Mittwochabend gab die französische Regierung bekannt, dass ab Samstag der Gesundheitsnotstand wieder eingeführt wird. Daraufhin kündigte Präsident Emmanuel Macron an, dass Ausgangssperren in zahlreichen französischen Städten verhängt werden.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat für Paris und zahlreiche weitere große Städte im Land nächtliche Ausgangssperren im Kampf gegen das Coronavirus angekündigt. Diese Ausgangssperren würden ab Samstag zwischen 21 Uhr abends bis 6 Uhr morgens für mindestens vier Wochen gelten, sagte Macron am Mittwochabend in einem TV-Interview.

Neben dem Großraum Paris seien die Metropolen Grenoble, Lille, Rouen, Lyon, Aix-Marseille, Saint-Étienne, Toulouse und Montpellier betroffen, so Macron. Die Sperre gelte unter anderem für Kinos, Restaurants und Theater. Über diese Maßnahme war bereits zuvor spekuliert worden. Es werde Kontrollen und Strafen geben, kündigte der Staatschef an.

Ziel sei es, das Wirtschaftsleben weiter am Leben zu halten – Hilfen für die Unternehmen würden fortgeführt. "Wir werden weiter arbeiten", betonte Macron.

Wir haben die Kontrolle nicht verloren, ... aber die Situation ist besorgniserregend.

Die Corona-Zahlen in Frankreich steigen seit Wochen. Mit seinen rund 67 Millionen Einwohnern gab es allein am Wochenende annähernd 27.000 positive PCR-Befunde innerhalb von 24 Stunden. 

In zahlreichen französischen Metropolen, darunter Paris und Lyon, gilt die höchste Corona-Warnstufe. Bars sind bereits geschlossen, in Restaurants gelten strengere Hygienemaßnahmen. Expertinnen und Experten machen vor allem private Feiern und Partys für die Verbreitung des Virus verantwortlich. Besonders die Situation in der Hauptstadt bereitet große Sorge. Dort steigt die Zahl der COVID-19-Patienten auf den Intensivstationen deutlich an.

Im Frühjahr hatte Frankreich bereits im Kampf gegen das Virus sehr strenge Ausgangsbeschränkungen verhängt. Die Menschen durften nur mit einem Formular vor die Tür, die Zeit an der frischen Luft und auch der Bewegungsradius waren begrenzt. In einigen Orten gab es in diesem Zusammenhang nächtliche Ausgangssperren. Auch während der Vorstadtunruhen 2005 wurden mancherorts Ausgangssperren verhängt.

Mehr zum Thema - Französischer Premierminister: Lokale Lockdowns könnten mindestens bis Ende 2020 andauern

(rt/dpa)

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