icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Boris Johnson: Härtere Corona-Maßnahmen für Großbritannien, aber kein Lockdown

Boris Johnson: Härtere Corona-Maßnahmen für Großbritannien, aber kein Lockdown
Boris Johnson zufolge soll es keinen zweiten Lockdown in Großbritannien geben – aber strengere Maßnahmen.
In einer Rede an die britische Nation verkündete Boris Johnson härtere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Einen zweiten Lockdown wie im März solle es jedoch nicht geben. Zur Einhaltung der Regeln soll die Polizeipräsenz erhöht werden.

In einer Rede an das britische Volk erklärte Premierminister Boris Johnson, dass es zu weiteren, strengeren Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie kommen werde. Ein zweiter Lockdown, wie er im März stattfand, sei jedoch ausgeschlossen. Grund für die Maßnahmen sei die seit Wochen steigende Anzahl positiv auf COVID-19 getesteter Personen. Zwar seien vor allem jüngere Personen davon betroffen, allerdings "breite sich das Virus auch unter der älteren, gefährdeteren Altersgruppe aus".

Großbritannien verhängt Geldstrafen in Höhe von bis zu 10.000 Pfund für Verstöße gegen Quarantäne. Auf dem Bild: Passanten in Newcastle, 17. September 2020

Demzufolge sei der Zeitpunkt zum Handeln gekommen. Schulen und Universitäten werden aber weiterhin geöffnet bleiben. Johnson forderte die Briten auf, Angebote zum Homeoffice zu nutzen, sofern dies möglich ist. Restaurants und Pubs dürfen ab Donnerstag nur noch bis 22 Uhr geöffnet sein. Außerdem ist nur noch ein Service am Tisch erlaubt. Es tue ihm zwar "leid, dass dies viele Gaststätten betrifft, die gerade wieder auf die Beine kommen, aber man muss verhindern, dass sich das Virus in Bars und Restaurants ausbreitet".

Ein Mund-Nasen-Schutz muss künftig nicht nur in öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern auch in Taxis und Geschäften getragen werden sowie in Resaturants, wenn man sich gerade nicht an seinem Sitzplatz befindet. Großveranstaltungen bleiben weiterhin untersagt, und im privaten Umfeld dürfen sich nicht mehr als sechs Personen treffen. Zu Hochzeiten sei das Treffen von maximal 15 Personen erlaubt, bei Beerdigungen sind es maximal 30. Um die Regeln durchzusetzen, solle zum einen die Polizeipräsenz erhöht werden, gegebenenfalls könne zur Verstärkung auch das Militär eingesetzt werden. Zum anderen sollten die Strafen bei Verstößen härter ausfallen. Bei Verweigerungen eines Mund-Nasen-Schutzes oder bei einem Treffen von mehr als sechs Personen soll die Geldstrafe bereits beim ersten Verstoß auf 200 britische Pfund (etwa 218 Euro) verdoppelt werden.

Mehr zum Thema -Großbritannien verhängt Geldstrafen in Höhe von bis zu 10.000 Pfund für Verstöße gegen Quarantäne

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen