icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Türkei kündigt Militärübung vor Zypern an

Türkei kündigt Militärübung vor Zypern an
Türkei kündigt Militärübung vor Zypern an (Symbolbild)
Inmitten des Streits um die Erdgassuche im östlichen Mittelmeer hat die Türkei eine Militärübung vor Zypern angekündigt. Unter dem Namen "Mittelmeer-Sturm" soll sie am Sonntag beginnen und bis zum Donnerstag dauern. Daran sollen auch Einheiten aus Nordzypern teilnehmen.

Wie das türkische Verteidigungsministerium am Samstag mitteilte, sei das Ziel der Militärübung, "wechselseitiges Training, Kooperation und Interoperabilität" zwischen dem türkischen Festland und dem Truppenkommando auf der geteilten Mittelmeerinsel Zypern zu verbessern.

Präsident Recep Tayyip Erdogan beim Besuch des Mausoleums von Atatürk am 30. August.

Die Insel Zypern ist seit einer türkischen Militärintervention im Jahr 1974 geteilt. Im Norden wurde die Türkische Republik Nordzypern gegründet, die jedoch nur von Ankara anerkannt wird. Dort sind auch türkische Truppen stationiert. Die Gesamtinsel wird als Republik Zypern international anerkannt und ist seit dem Jahr 2004 EU-Mitglied.

Im östlichen Mittelmeer eskaliert seit Wochen der Streit zwischen den NATO-Partnern Griechenland und Türkei um Erdgas in dem Seegebiet. Griechenland bezichtigt die Türkei, vor griechischen Inseln illegal Vorkommen zu erkunden. Die Regierung in Ankara weist die Vorwürfe hingegen zurück und vertritt den Standpunkt, dass die Gewässer, in denen probeweise nach Erdgas gebohrt wird, zum türkischen Festlandsockel gehören. Im Zuge von Militärmanövern ist es zuletzt sogar zu einer Kollision zwischen einem griechischen und einem türkischen Kriegsschiff gekommen. Erhöht wird die Gefahr von Zwischenfällen dadurch, dass zum Beispiel auch Frankreich als Zeichen der Solidarität mit Griechenland die französische Militärpräsenz im östlichen Mittelmeer erhöht hat. (dpa)

Mehr zum ThemaÖstliches Mittelmeer: Türkei kann mit allen reden – außer mit Zypern

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen